Duisburg stellt sich quer!

Am 27. und 28. März wollen pro nrw und die NPD einen „Sternmarsch“ zur Moschee in Duisburg-Marxloh durchführen.

Diese Provokation der beiden rechten Parteien werden wir uns entgegenstellen und diesen Aufmarsch verhindern. Wir unterstützen den Aufruf des Bündnisses „Duisburg stellt sich quer“.

Ablauf Samstag:

9.00 Uhr Gegenkundgebung Duisburg HBF / Reisebusbahhof
Die NPD macht ab 11.00 Uhr eine Kundgebung vor dem HBF unter dem Motto: “Der kulturellen, ethnischen und religiösen Überfremdung unserer Heimat entgegentreten – Keine islamische Machtsymbolik in unseren Städten und Gemeinden!”

Ab 14.00 Uhr Kundgebungen an allen markierten Punkten & Fest am Elisenhof in Marxloh

Ab 15.00 Uhr Demonstration gegen die Aufmärsche von NPD und PRO NRW in Marxloh, August-Bebel-Platz

Ablauf Sonntag:

Am Sonntag solltet ihr möglichst früh nach Marxloh kommen, um den Sternmarsch zu verhindern. Genaue Anlaufpunkte gibts im aktuellen Flyer.

Unser Aktionskonsens, der alle Gruppen eint lautet:

  • Wir wollen zu Tausenden friedlich und gewaltfrei demonstrieren.
  • Wir leisten zivilen Ungehorsam gegen den Naziaufmarsch.
  • Von uns geht keine Eskalation aus!
  • Wir bilden Menschenblockaden, keine Materialblockaden! D. h. wir stellen oder setzen uns in den Weg.
  • Wir sind solidarisch mit allen, die dieses Ziel mit uns teilen.

Weitere Informationen gibt es auch der Internetseite vom Bündnis „Duisburg stellt sich Quer“

Kommunikationsinfrastuktur

Ab 27.3.
Wap-Ticker
Die schnellste und einfachste Möglichkeit an Infos zu kommen:
wap.duisburg-stellt-sich-quer.de

twitter
Gleiche Infos wie über WAP, teils mit weiterführenden Links
http://twitter.com/quergestellt

Ab 28.3.
Infotelefon
Wer kein internetfähiges Handy hat, bekommt alle Infos auch am Telefon: 0176 / 37 97 96 98

Ermittlungsausschuss (EA)
Bei Festnahmen dem EA Euren Namen und Ort der Festnahme nennen.
Telefon: 0203 / 40 00 61

Aufruf gegen den Sternmarsch von Pro NRW und NPD

Am 27./28. März 2010 werden wir zusammen mit tausenden von Menschen den Naziaufmarsch von Pro NRW und NPD in Duisburg verhindern.

Die rechtspopulistische Partei Pro-NRW und die faschistische NPD kündigen an, am 27. und 28.3.2010 Aufmärsche gegen die Duisburger Merkez-Moschee durchzuführen. Pro-NRW und NPD wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. RassistInnen und NeofaschistInnen aus Deutschland und ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen RassistInnen und NeofaschistInnen entgegen, egal woher sie kommen!

Die rassistische Hetze von Pro-NRW und NPD zielt darauf ab, die Vorurteile und Ängste gegenüber Menschen islamischen Glaubens für ihre Ziele zu nutzen. Dabei greifen sie eine antiislamische Debatte auf, welche aus der Mitte der Gesellschaft angestossen wird. Während die NPD offen nationalistisch und rassistisch auftritt, versucht Pro-NRW nach außen den bürgerlichen Schein zu wahren. Sie entlarvten sich jedoch selbst durch Personen in der Führungsriege, die eine einschlägige faschistische Vergangenheit haben. Hinter der scheinbaren bürgerlichen Fassade versteckt sich eine tiefe Verachtung, die sich in Wirklichkeit gleichermaßen gegen Muslime, MigrantInnen und Hartz IV- Betroffene richtet.

Im Jahr 2010 werden wir Duisburgerinnen und Duisburger gemeinsam mit allen antifaschistischen Kräften aus den Gewerkschaften, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden, der Friedens- und Umweltbewegung, der radikalen Linken, globalisierungskritischen Gruppen und anderen Aktionsgruppen aus ganz NRW den Aufmarsch der Nazis und RassistInnen verhindern. Nie wieder werden wir den AnhängerInnen des verbrecherischen Nazi-Regimes, rechtspopulistischen Parteien oder Bürgerbewegungen unsere Städte überlassen!

Im Jahr 2005 haben tausende Menschen gegen den Naziaufmarsch in Duisburg Marxloh demonstriert und diesen verhindert. In diesem Jahr wollen wir wie in Jena, Köln und Berlin bereits erfolgreich durchgesetzt, auch in Duisburg durch Aktionen des zivilen Ungehorsam mit Massenblockaden den Nazis entgegen stellen und sie blockieren. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns dem braunen Mob in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Dabei sind wir solidarisch mit allen, die mit uns dieses Ziel teilen und dem Naziaufmarsch in Sicht- und Hörweite entgegen treten wollen.

Wir Duisburgerinnen und Duisburger laden über unsere Stadtgrenzen hinaus alle antifaschistischen Kräfte dazu ein jetzt gemeinsam mit uns die umfassende Aufklärung und Mobilisierung in den Stadtteilen zu beginnen!

Unterstützt uns und kommt am 27./28. März 2010 in unsere Stadt – gemeinsam werden wir die Nazis stoppen!

Hoch die internationale Solidarität!

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