Kalk macht dicht! 2.0

Vor der heutigen Sitzung des Studierendenparlaments haben die drei Gruppen campus:grün, Jusos und linke.sds den Koalitionsvertrag für dieses Jahr unterschrieben. Unterstützt werden wir von der Alternativen Liste, mit der wir eine Kooperationsvereinbarung für das Studierendenparlament vereinbart haben. Den kompletten Koalitionsvertrag könnt ihr euch als PDF herunterladen.
Auszug aus dem Koalitionsvertrag
Der AStA macht sich zur Aufgabe, nicht nur Hochschulpolitik für Student*innen, sondern vor allem gemeinsam mit ihnen zu gestalten. Er sieht sich auch als bewegungsorientiert an und arbeitet daher mit Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und Organisationen zusammen. Daher ergreift er die Initiative um unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Wir verstehen uns als politische Vertretung für studentische Interessen: Zentral ist hierbei die aktive Auseinandersetzung gegen die Ökonomisierung und für eine Demokratisierung der Hochschulen. Wir setzen uns für eine ökologisch nachhaltige Ausrichtung der Hochschulen und eine stärkere Berücksichtigung sozialer Aspekte ein.
Innerhalb der Universität ist der AStA nicht der einzige Ort, an dem Hochschulpolitik gemacht wird und die in hochschulpolitischen Gruppen organisierten Kommiliton*innen sind auch nicht die einzigen Aktiven an der Uni. Wir wollen uns deshalb insbesondere dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für ein breiteres hochschulpolitisches Engagement der Student*innenschaft herzustellen. Dazu arbeiten wir insbesondere mit den Fachschaften, autonomen Referaten und Arbeitskreisen eng zusammen.
Das bestehende Service- und Beratungsangebot wird vom AStA beibehalten und wo nötig erweitert. Unsere Ziele werden von uns transparent und partizipativ diskutiert und umgesetzt. Dies beinhaltet ausdrücklich auch eine faire und sachliche Zusammenarbeit mit der Opposition im Student*innenparlament und eine offene Diskussionskultur, die politische Inhalte stets vor politisches Kalkül stellt.
| Jan |
| 28 |
| 09:00 |
Wir rufen dazu auf am Samstag, den 28. Januar, Pro Köln in Kalk entgegenzutreten und den Aufmarsch zu blockieren.
Wir dokumentieren den Aufruf der Antifaschistischen Aktion Köln und Umland (AKKU):
Für den 28. Januar hat die extrem rechte „Bürgerbewegung“ „Pro Köln“ einen erneuten Aufmarsch in Köln-Kalk angekündigt. Zum dritten Mal innerhalb von nur 10 Wochen ist damit der multikulturelle Stadtteil Demonstrationsziel von Rassisten und Faschisten. (weiterlesen …)
| Jan |
| 12 |
| 19:30 |
Am Donnerstag, den 12. Januar diskutieren wir ab 19:30 Uhr im Hörsaal XXIV (WiSo-Schlauch) über den Banken-Lobbyismus im Kontext der aktuellen Krise in Europa. Der Titel der Veranstaltung lautet “Financial Lobbying: The back-seat driver of the Eurocrisis“.
Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Reihe “Zwischen Aufbruch und Zerwürfnis - Europas Zukunft diskutieren” statt, die campus:grün in diesem Semester zusammen mit attac veranstaltet und von “oikos Köln (http://cologne NULL.oikos-international NULL.org/)” und der “Liste kritischer Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler_innen”unterstützt wird
Nach einer Veranstaltung zu den Ursachen der Krise und einer aus der Perspektive des Krisenlandes Spanien, wollen wir nun in der dritten Veranstaltung die Rolle der Finanzlobby in der Eurokrise näher beleuchten.
Eingeladen haben wir für einen Vortrag Yiorgos Vassalos, den Finanzexperten der NGO “Corporate Europe Observatory (http://www NULL.corporateeurope NULL.org/)“. Dieser wird den Einfluss der Bankenlobby in den vier zentralen Organen der EU (Kommision, Rat, Parlament und EZB) aufzeigen und besonders im Hinblick auf die Krise problematisieren. Dies wird sowohl in einer historischen Perspektive geschehen, also wie die Bankenlobby ihre Interessen in der Vergangenheit durchsetzen konnte, als auch die aktuellen Strukturen aufzeigen.
Der größte Teil der Veranstaltung wird dann eine offene Diskussion zu dem Thema sein. Hier sollen offene Fragen geklärt und Lösungsansätze gesucht und diskutiert werden.
Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen und auf eine rege Diskussion!
“Zwischen Aufbruch und Zerwürfnis – Europas Zukunft diskutieren”
Eine Veranstaltungsreihe von attac und campus:grün
Obwohl die Medien unentwegt von der gegenwärtigen Krise in Europa berichten, findet viel zu wenig Auseinandersetzung über deren Ursachen und langfristige Auswirkungen statt. Zwischen einzelnen Berichten über Rettungspakete, Schuldenberge und soziale Proteste wird versäumt, die Zusammenhänge zwischen Problemen im Finanzsystem, der Schuldenkrise und den entstehenden sozialen Bewegungen aufzuzeigen und öffentlich zu diskutieren. Und selbst in regulären Universitätsveranstaltungen ist die Krise kaum Thema, obwohl sie doch bisherige Überzeugungen der Mainstream-VWL ins Schwanken bringt und gerade in diesem Fachbereich breit diskutiert werden sollte.
Interview mit Yiorgus Vassalos: http://www.wdr.de/tv/monitor/extra/interviews/vassalos_110825.php5 (http://www NULL.wdr NULL.de/tv/monitor/extra/interviews/vassalos_110825 NULL.php5)
Bericht vom ARD-Monitor zur Macht der Bankenlobby: http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2011/0825/bruessel.php5 (http://www NULL.wdr NULL.de/tv/monitor//sendungen/2011/0825/bruessel NULL.php5)
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