Der AStA (Allgemeine Studierendenausschuss) ist das oberste Organ der Studierendenschaft und wird einmal im Jahr gewählt. Er vertritt die Interessen der Studierenden, also eure Interessen, innerhalb der Uni und kümmert sich auch sonst um eure Belange im Unialltag.

2017 waren wir dank eurer Stimmen auch im AStA vertreten. Gemeinsam mit der HSG SoWi, der Juso HSG und der LISTE haben wir ein breites Programm von Veranstaltungen auf die Beine gestellt, uns für den Erhalt der Fahrradmitnahme eingesetzt, wichtige politische Forderungen nach Außen getragen und das Serviceangebot nicht nur erhalten sondern ausgebaut. Wir haben dabei den 2. Vorsitz und die Referate Antidiskriminierung und Kultur sowie (von Februar bis einschließlich Oktober) das Ökologiereferat besetzt. Zudem haben wir einen von zwei Semesterticketbeauftragten und zahlreiche Projektleiter*innen gestellt. Die öffentlichen Stellungnahmen des AStA sowie die Veranstaltungen spiegeln die gemeinsamen Positionen der oben genannten Gruppen wider und sind in vielen Punkten in Zusammenarbeit entstanden und ausgeführt worden. An den größeren Projekten wie z.B. der Notschlafstelle, dem „festival contre le racisme“ und den langen Lernnächten haben alle Gruppen mitgewirkt. Genauso wie wir versucht haben die anderen Gruppen im AStA bei ihren Veranstaltungen zu unterstützen haben diese das auch bei unseren Veranstaltungen getan. Für diese Zusammenarbeit wollen wir uns auch an dieser Stelle nochmal bedanken. Die Basis dieser Arbeit bietet unser gemeinsamer Koalitionsvertrag.

Unsere Schwerpunkte lagen dabei in folgenden Bereichen:

• Veranstaltungsarbeit zu den Themen: Antidiskriminierung, Feminismus, Nachhaltigkeit, kritische Wissenschaften

• Einführung des halben Tellergerichts

• Einführung und Etablierung des Nähcafes

• zukünftig durch den AStA mögliches Beglaubigen von studienbezogenen Dokumenten

• Arbeit gegen Studiengebühren z.B. offener Brief des AStA

• Einsatz für den Erhalt der Fahrradmitnahme z.B. Unterschriftenkampagne

• Ringvorlesung „Kritik der marktkonformen Vernunft“

• inhaltlicher Teil des „festival contre le racisme“

• Engagement gegen Rechts z.B. über Initiativen wie „Köln gegen Rechts“ oder „Initiative Keupstraße ist überall„

• Verbesserung von an Nachhaltigkeit orientierter Infrarstruktur z.B. Zusammenarbeit mit „Agora„

• Mitarbeit in Gremien z.B. zum Hochschulentwicklungsplan und „Diversity Audit„

Hast du Fragen zu unserer Arbeit im AStA, kannst du uns selbstverständlich per E-Mail gruene-intern@uni-koeln.de oder per Kontaktformular kontaktieren.

Vorher waren wir in den Jahren 2011 und 2012 an der AStA-Koalition beteiligt und haben dort viele Projekte und politische Arbeit vorangebracht. Einige Projekte und politische Themen, die wir zusammen mit unseren damaligen Koalitionspartner für euch umsetzen konnten bzw. auf politischer Ebene gekämpft haben, waren:

Hochschulpolitik

Kampf gegen Zwangsexmatrikulationen
Aktionen gegen Exzellenzinitiative
Organisation der Konferenz “Zwischen Resignation und Revolte”
Fachschaftsvernetzung

Studienbedingungen

kritische Begleitung der neuen Lehramtsausbildung
Engagement gegen Anwesenheitspflicht

Ökologie

Einrichtung Fahrradwerkstatt
Nachhaltigskeitsreader
Publikation auf Recyclingpapier
Veranstaltungsreihe zum Thema „Klimawandel vor der Haustür“
Konzept CampusGarten
Einrichtung Gemüsekiste

Soziales und studentisches Engagement

Einsatz für syrische Studierende
Förderung der internationalen Hochschulgruppen
Einsatz für mehr studentischen Wohnraum
Unterstützung studentischer Initiativen (Fachschaften, Nightline, kölncampus, Hochschulgruppen,…)
enge Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk

Öffentlichkeitsarbeit

Semesterkalender
AStA-Jute-Beutel für Studierende
politische AStA-Zeitung Nachdruck
verstärkte Präsenz in den Medien

Kritische Wissenschaften und Antidiskriminierung

Ringvorlesung Alternativen Denken
festival contre le racisme
antisexistische Aktionstage „GESELLSCHAFT MACHT GESCHLECHT“
Veranstaltung zu Burschenschaften

Ausbau der Serviceangebote

Angebot von kostengünstigen Transportmöglichkeiten durch den Studibus
Rechtsberatung erweitert
Studentische Darlehen erhöht