Kategorie: wichtige Termine (Seite 3 von 14)

Sitzung des Studierendenparlaments

Am Montag, den 16. April findet um 20 Uhr im Hörsaal XVIII (Hauptgebäude) die fünfte Sitzung des Studierendenparlaments statt.

In dieser Sitzung wird die Referent_in für Kritische Wissenschaften und Antidiskriminierung gewählt.

Alle Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen.

Vorläufige Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung & Formalia
TOP 2 Berichte
a) des AStA
b) weitere Berichte
TOP 3 Wahl AStA
TOP 4 Anträge
TOP 5 Verschiedenes

Kennenlerntreffen im SoSe 2012

Herzlich willkommen im Sommersemester 2012. Wir sind eine parteienunabhängige Hochschulgruppe an der Uni Köln. Wir beteiligen uns aktiv an der Hochschulpolitik. Dabei sind wir geschlechtergerecht und basisdemokratisch organisiert – alle dürfen sich auf ihre Weise einbringen und haben Mitspracherecht – hierarchische Strukturen innerhalb der Gruppe lehnen wir ab.

Einmal die Woche treffen wir uns in lockerer Runde, planen Aktionen und Veranstaltungen und diskutieren über politische Themen. Die Treffen finden jeden Dienstag um 19:30 Uhr im Raum C über der Studiobühne, Universitätsstraße 16a, statt. Die genaue Wegbeschreibung findest du auf unserer Homepage.

Nach einem guten Ergebnis bei der letzten Wahl zum Studierendenparlament, bei der wir 16 von 51 Sitzen erhielten, sind wir zum zweiten Mal in Folge im AStA vertreten. Über diese und andere Bereiche der studentischen Mitbestimmung möchten wir auf unserem Kennenlerntreffen am 17. April (also in der 3. Semesterwoche) informieren. Außerdem werden wir unsere Gruppe, unsere Aktivitäten und die ‚demokratische‘ Struktur der Uni vorstellen.

Im Anschluss möchten wir noch einen kurzen Film zeigen und darüber diskutieren. Es wird auch vegane & vegetarische Snacks und Getränke geben.

Hierzu möchten wir dich herzlich einladen.
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„m31 – european action day against capitalism“ in Frankfurt

Zum 31. März rufen europaweit linke Gruppen und anarcho-syndikalistische Basisgewerkschaften zu Protesten gegen die aktuelle Krisenregulation von oben, inbesondere der sozialen Zertrümmerung in Griechenland, auf.

In Frankfurt wird es am 31. März ab 14 Uhr eine Demonstration geben, die am Frankfurter Hauptbahnhof startet.

Weitere Infos und Tipps zur Anreise findet ihr auf der Webseite  des Antifa AK Köln.

Wir dokumentieren den Aufruf des Aktionsbündnisses für den Aktionstag. Weiterlesen

Barrikadenfest am AZ Köln-Kalk

Nach knapp zwei Jahren Bestand ist das AZ Köln-Kalk mal wieder stark bedroht.

Passend dazu, wird es am 1. April das „Barrikadenfest“ geben. Dieses Straßenfest bildet den Auftakt zu Kampagne Kein Tag ohne!.

Hier der  Aufruf unser Freund_innen des AZ:

Am 1.April 2011 verkündeten die Pazifist_innen des Express den „Frieden von Kalk“. In den vier Tagen zuvor hatten zahlreiche Unterstützer_innen hinter Barrikaden ausgeharrt und somit erfolgreich die polizeiliche Räumung des Autonomen Zentrum verhindert. Am darauffolgenden Tag wurde ein mietfreier Nutzungsvertrag mit der Sparkasse KölnBonn unterzeichnet. Am Abend zog die zur Jubeldemo umfunktionierte „Knall.Bumm.Bang“-Demo quer durch die Stadt zum Autonomen Zentrum. Wir sind wieder eingezogen.

Das Ganze ist jetzt ein Jahr her. Im AZ sind seitdem hunderte Veranstaltungen gelaufen. Die Sozen Roters und Thiele schmollen immer noch. Der Polizeipräsident wurde mittlerweile ausgetauscht. Die Rückrunde wird vorbereitet. „Operation Grünstreifen“ ist in vollem Gange.

Da wollen wir doch nicht hinter zurück bleiben. Wir laden Euch alle zum Straßenfest in die Wiersbergstraße und feiern mit Euch die Premiere des (bald) legendären Barrikadenfests. Dazu haben wir am 1. April für Euch ein abwechslungsreiches Mitmach-Programm für Groß und Klein für Jung- und Altautonome zusammengestellt:

Gemeinsam bauen wir die Barrikaden wieder auf – samt Sofa und Sonnenschirm, erkunden die Gegend bei einer Schnitzeljagd und trainieren uns im Wasserwerfen. Dazu garniert die kampferprobte AZ-Vokü Leckereien aus dem Polizeikessel und die Molotow-Cocktailbar versorgt uns mit heissen Drinks. Musiker_innen sorgen für Widerstandsromantik und wenn das Wetter es zulässt bauen wir am Abend erneut das Open-Air-Kino in der Wiersbergstraße auf.

Lassen wir unsere Erinnerungen Revue passieren und bereiten wir uns auf die kommenden Ereignisse vor. Feiern wir den Auftakt der Kampagne :

Kein Tag ohne!

Naziaufmarsch in Stolberg blockieren

Für den 7. April mobilisieren wieder Nazis für eine Demonstration in Stolberg. Das erfolgreiche Konzept der Massenblockaden, was spätestens seit dem verhinderten Pro Köln-Kongress in Köln bekannt ist, soll dieses Jahr auch in Stolberg angewendet werden, um den Naziaufmarsch zu verhindern.

Wir unterstützen den Aufruf des breiten Bündnisses gegen den Naziaufmarsch und rufen dazu auf, sich an den Massenblockaden zu beteiligen.

Zudem findet im Autonomen Zentrum Köln-Kalk am 28. März um 19 Uhr eine Infoveranstaltung zu Stolberg statt.

AUFRUF: STOLBERG 2012 – GEMEINSAM DEN NAZIAUFMARSCH BLOCKIEREN!

Seit 2008 instrumentalisieren Nazis den Tod eines Jugendlichen in Stolberg für ihre rassistische Propaganda. Dabei ist ihr Ziel in Stolberg einen Märtyrerkult aufzubauen, ähnlich dem, der etwa im schwedischen Salem besteht. In Neonazikreisen setzte sich eine Konstruktion der Ereignisse durch, die auf Opfermythos, Märtyrerkult und Rassismus setzt. Es wurde ein Bild gezeichnet, nachdem die Tat nur ein weiteres Beispiel, für eine ständige Verfolgung „der Deutschen“ durch MigrantInnen, durch Linke und durch eine breite Öffentlichkeit sei, gegen die sie sich gemeinsam, entschlossen und gewaltsam zur Wehr setzten müssten. Kevin P., der Getötete wurde stilisiert zum »Held, der für Deutschland fiel«, zum »Soldat, im Kampf ermordet«, zum »Märtyrer für die national(sozialistisch)e Sache«, eben als einer der ihren. Und wenn schon nicht einer der ihren, denn in dieser Frage sind sich die Neonazis nicht einig, so war er doch wenigstens »ein junger Deutscher«. Dass es sich bei dem Streit um einen sogenannten Beziehungsstreit handelte, erwähnten sie nicht.

Für die Nazis entwickelt sich Stolberg zu einer Großveranstaltung. So versammeln sich jedes Jahr im April zwischen 500 und 800 Nazis in Stolberg um ein symbolisches Datum zu schaffen, mit dem bundes-, wenn nicht europaweit ein Aufmarschanlass geschaffen und zudem eine teils taktisch zerstrittene Szene geeint werden kann.
Auch 2011 mobilisierten Nazis bundes-, zum Teil europaweit für ihren Trauermarsch. Erschreckend war sicherlich, dass trotz fehlender NPD-Mobilisierung über 400 gewaltbereite Nazis dem Aufruf folgten und durch Stolberg marschierten.

Für Neonazis sind kollektive Veranstaltungen wie Aufmärsche nicht nur wichtig, um Rassismus und Nationalismus öffentlich zu propagieren. Sie festigen auch das Selbstbild eines kollektiven »Wir« der TeilnehmerInnen.

Jeder erfolgreich durchgeführte Aufmarsch wirkt motivierend, stabilisierend und ideologisierend auf die NS-Szene. Die Auswirkungen zeigen sich in verstärkter überregionaler Vernetzung, aber auch im Kleinen; durch ein alltägliches offensives, gewalttätiges Auftreten von NeofaschistInnen in Stolberg, Düren, Aachen – Städte, in denen Menschen zunehmend Opfer von Nazigewalt werden.

Nazis blockieren – Den Märtyrerkult stoppen!

Nicht zuletzt die Blockaden in Dresden, Wunsiedel, Lübeck und Köln haben bewiesen, dass es mit vielen Menschen möglich ist, Naziaufmärsche zu verhindern. 2011 konnten wir den Aufmarsch verzögern, 2012 werden wir ihn verhindern.

Um effektiv etwas gegen den entstehenden Märtyrerkult erreichen zu können, um dem rechten Gedenken ein Ende zu setzen, um zu verhindern, dass Neonazis ihre rassistische Propaganda verbreiten, werden wir mit allen, die diese Aufmärsche effektiv verhindern wollen, die Nazis Anfang April 2012 blockieren. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen und kulturellen Unterschiede hinweg!
Doch damit eine solche Blockade erfolgreich wird, bedarf es eines großen Bündnisses.
Wir sind davon überzeugt, dass eine Vielfalt von Protesten, von solidarischen Protesten, uns nicht nur unseren Zielen näher bringt, sondern uns auch lernen lässt, welcher Wert in Differenz und in der Vernetzung steckt.

Wir leisten zivilen Ungehorsam gegen den Naziaufmarsch. Von uns geht dabei keine Eskalation aus. Unsere Massenblockaden sind Menschenblockaden. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.

Dem Morgenrot entgegen? Diskussionsrunde zu den Krisenprotesten im Frühjahr 2012

Am Dienstag, den 20. März wird es eine spannende Veranstaltung der Naturfreund_innen Köln-Kalk geben, die wir euch ans Herz legen wollen.

Die NaturfreundInnen Köln-Kalk laden für den 20. März ab 19 Uhr ins Naturfreundehaus (Kapellenstr 9a) zu einer Diskussionsrunde über die anstehenden Krisenproteste ein. Die geladenen Gäste sind der Antifa AK Köln , die Interventionistische Linke, die FAU Bonn, Occupy!-AktivistInnen und Attac Köln.

„Die Revolten in Nordafrika gegen die Diktatoren und der Widerstand von Hunderttausenden gegen die Aufbürdung der Krisenlasten auf abhängig Beschäftigte, Erwerbslose, Pensionierte, Prekäre und Studierende von Chile über die USA bis Spanien, Griechenland und Israel haben im letzten Jahr für Hoffnung gesorgt. Bewegungen und Proteste in vielen Ländern der europäischen Union richten sich gegen die massiven Sparprogramm, die von durchgesetzt werden. Löhne werden gesenkt und das Rentenalter angehoben, der öffentliche Dienst wird ausgedünnt und die sozialen Einrichtungen und Leistungen besonders im Gesundheits- und Bildungsbereich gekürzt.

Das Krisendiktat, der von der deutschen und der französischen Regierung dominierten Troika aus EU- Kommission, Europäischer Zentralbank und dem Internationalen Währungsfond und führt zu zunehmender Entdemokratisierung,z.B. massive Einschränkung des Budgetrechts nationaler Parlamente.

In Deutschland wird eine rigide Lohnpolitik durchgesetzt, die einerseits die Armut großer Bevölkerungsteile wachsen lässt um gleichzeitig sogenannte „Standortvorteile“ gegen andere Volkswirtschaften durchzusetzen. Begleitet wird diese Politik von der Hetze und Propaganda gegen „faule Griechen“ und Flüchtlinge „die in unser Sozialsystem einsickern“ wollen. Es ist also höchste Zeit etwas in die Politik und Propaganda der Herrschenden auch hier in Deutschland zu unternehmen und gleichzeitig unsere Solidarität mit den Betroffenen im Süden und Osten Europas aber auch in anderen Regionender Welt zu dokumentieren.

Im Frühjahr sind verschiedene Aktivitäten gegen die Auswirkungen dieser Politik geplant:
Mit welchen inhaltlichen Zielen für die verschiedenen Aktionen geworben wird möchten wir vorstellen und debattieren.

Die Veranstaltung wird von Pascal Beucker (taz) moderiert.“

Naturfreundehaus Kalk
Kapellenstr. 9a
51103 Köln
www.naturfreundehaus-kalk.de
U-Bahn: Kalk Kapelle

Karneval

Die kommenden Tage stehen in Köln ganz im Zeichen des Karnevals. Für alle die den üblichen Veranstaltungen in der Zülpicher Straße etc. entgehen möchten, haben wir ein paar Infos für euch zusammengestellt.

Keine Jeck es illejal

In der Kneipe Qlosterstüffje (Venloer Str. 221)  finden nun als Quasi-Nachfolge zum Q-Hof die alljährlichen Karnevalsfeiern unter dem Motto „Keine Jeck es illejal“ statt. Die Einnahmen gehen an die Kampagne „Kein Mensch ist illegal„, die seit 1997 Politik für illegalisierte Menschen macht.

M’R FIERE FASTELEER – Karneval mit der Kampagne „KEINE JECK ES ILLEJAL“

Weiberfastnacht ab 16:00 Uhr
FR, SA, SO & MO ab 19:00 Uhr
SO 16-18 Uhr KINDERKARNEVAL
DI ab 13:00 Uhr (D’r Ihrefelder Zoch kütt!)
und ab 23 UHR NUBBELVERBRENNUNG

Geisterzug selbermachen

Das Ordnungsamt hat dafür gesorgt, dass der offizielle Geisterzug dieses Jahr nicht stattfinden kann. Eine Gruppe ruft im Internet dazu auf den Geisterzug einfach selber zu machen.

Am Karnevalssamstag (18.02.) um 19:00 Uhr ist Treffpunkt an vier verschiedenen Orten in Köln: Eigelstein, Chlodwigplatz, Neptunplatz, Kalk-Post

Allerweltsparty

Die neue Partyreihe Allerweltsparty findet ab jetzt jeden 3. Freitag im Monat in der Simrockbar (Körnerstr. 65). Hier legt das Pangea Kollektiv Balkan Beats, Global Ska und Elektro Swing auf.

Am Karnevalsfreitag (17.02.) geht es ab 22 Uhr los. Der Eintritt beträgt 3€ und der Erlös geht an das Projekt „Erinnern und Handeln für die Menschenrechte„.

Wegfahren

Wer mit dem bunten Treiben trotz allem nichts anfangen kann, kann mit dem NRW-Ticket natürlich auch möglichst weit weg fahren.

Sammelabschiebung Kosovo von Flughafen Düsseldorf

Am 7. Februar soll es erneut eine Sammelabschiebung vom Düsseldorfer Flughafen geben. Wir dokumentieren einen Aufruf zur Demo:

Eiskalte Abschiebung

Trotz Wintererlass in NRW (bedingter Abschiebestop in der kalten Jahreszeit) werden weiterhin Sammelabschiebungen in den Kosovo durchgeführt. Der nächste Flug geht am 07.02.12 von Düsseldorf, organisiert von FRONTEX, mit  Zwischenstopp in Wien. Betroffen sind auch 10 Personen aus NRW.

Ab 8.00 Uhr werden die Flüchtlinge zum Rollfeld Gate D(?) gebracht. Neben der Feuerwache des Flughafens (zwischen Terminal A und Tor 36) – gegenüber Parkhaus 7.

Um 10h wird es eine angemeldete Demo im Terminal B, Abflughalle,  Flughafen Düsseldorf geben.

http://parken.duesseldorf-international.de/Parken-Flashkarte.42.0.html?&no_cache=1

Wie bei den letzten Sammelabschiebungen werden auch diesmal wieder Medienvertreter_innen und Aktivist_innen vor Ort sein.

Mit Lärm, Transparenten und Flyern wollen wir im Flughafen auf die zeitgleich stattfindende Abschiebung aufmerksam machen. Wir wollen unsere Präsenz zeigen, im Flughafen sichtbar machen, was sie so gerne unbemerkt an einem abgeschiedenen Gate abwickeln würden: Die massenweise Abschiebung von Menschen, die Verschleppung von Mitbürger_innen gegen ihren Willen, die im wahrsten Sinne des Wortes eiskalten Abschiebungen – ihre oft tödliche Abschiebemaschinerie.

Kommt eigenverantwortlich, denkt euch was aus und zeigt dem Flughafen und der Abschiebemaschine, was ihr von all dem haltet. Kommt mit Lärm und Transparenten, mit kreativen Ideen oder einfach nur so. Der Flughafen ist groß und sie hätten gerne ihre Ruhe, die sollen sie aber nicht bekommen.

Sand ins Getriebe der Abschiebemaschine!
Abschiebeflugzeuge auf den Schrotthaufen!
Jede_r hat das Recht zu bleiben und zu leben wo es ihr gefällt!
Gegen den kapitalistischen und rassistischen Normalzustand!

Kontakt zur Vernetzung gegen Abschiebung Flughafen Düsseldorf: abschiebestop [ätt] riseup [punkt] net

Worum geht es?

Bei den meisten Betroffenen handelt es sich um Roma, Ashkali und andere Minderheiten
Bis zu 150 Menschen sollen durch Sammelabschiebunben ihrem sozialen Umfeld entrissen werden. Sie werden unvermittelt in elendste Verhältnisse geschleudert. Als Roma im Kosovo zu leben, bedeutet absolute Verarmung,
Ausschluss von medizinischer Versorgung, Unterbringung in (häufig bleiverseuchten) Flüchtlingslagern und Schutzlosigkeit gegenüber der anhaltenden rassistischen Gewalt.

Während die Betroffenheit über die antiziganistischen Progrome in Tschechien und Bulgarien kurzfristig über unsere Nachrichtensender gespült wurden, war nur unter größtem politischen Druck überhaupt ein kleiner, abgespeckter Wintererlass durchs Parlament zu kriegen. Auch wenn wir solche Erlasse für überhaupt keine Lösung halten, denn nur der sofortige Stopp aller Abschiebungen, egal wann und egal wohin kann eine Lösung sein – so sind es doch kleine Schritte, die für die Betroffenen wichtig sein können.
Im Kosovo ist es kalt, die Temperaturen sind z.T. weit unter Null, die Menschen haben keine Bleibe, in die sie kehren können. Sie werden aus Schulen, ihren Arbeitsplatz, aus Wohnungen, von ihren Freund_innen weggerissen.
Die Hälfte aller abgeschobenen Kinder hat das sogenannte Herkunftsland nie kennengelernt. Sie sind hier geboren worden und sprechen oft kein Wort der dortigen Sprache, sie werden in eine ungewisse Zukunft und ins Elend geschickt – von den staatlichen Behörden!
Abschiebung bedeutet Gewalt!

Diese Roma sind die Nachfahren der Opfer des nationalsozialistischen Rassen- und Vernichtungswahns. Dennoch verweigert Deutschland ihnen ein Bleiberecht. Der Krieg gegen Jugoslawien, den Deutschland maßgeblich vorangetrieben hat, führte erst zu der  massenhaften Flucht von ethnischen Minderheiten aus dem Kosovo. Deutschland hat eine besondere Verantwortung gegenüber den Roma!

Dabei ist die bundesdeutsche Abschiebepolitik nur ein Teil einer europäischen Abschiebepolitik. Dieser Flug wird von FRONTEX organisiert. Zunehmend werden Sammelabschiebung von dieser brutalen Grenzschutzagentur“ durchgefüht. Wirtschaftlicher, auf europäischer Ebene, in den Irak, nach Nigeria, nach Serbien, Kosovo, Montenegro und andere. Um wirtschaftliche, geostrategische und hegemoniale Interessen durchzusetzen wird Europa zur Festung ausgebaut. Organisationen wie Frontex kontrollieren im Auftrag der Mitgliedsstaaten militärisch hoch aufgerüstet die Außengrenzen.

Tote werden dabei nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern sind eine Folge dieser militärischen Abschottung. Und die nordafrikanischen Staaten und ihre Diktatoren dienten jahrelang als willkommene Helfer und Verbündete in dieser tödlichen Abschottungspolitik. Ob Frontex an den Außengrenzen, desaströse und tödliche Zustände in UNHCR-Flüchtlingslagern , Abschiebeknäste innerhalb und außerhalb Europas oder rassistische Sondergesetzgebung: Sie alle sind gewollte Instrumentarien einer Abschottungspolitik der Wirtschaftsmacht Europas. Abschiebungen sind dabei ein Teil dieser Politik.

Der Flughafen Düsseldorf ist nach Frankfurt/Main der zweitgrößte Abschiebeflughafen. Um Abschiebungen, „effektiver“ und „ungestörter“ ablaufen zu lassen werden häufig die so genannten Sammelabschiebungen
durchgeführt. Ein gechartertes Flugzeug inklusive Flugbegleitung und Pilot_innen soll abseits des Touristengeschäfts die konsequente Umsetzung von Abschiebungen gewährleisten. Frontex organisiert zunehmend diese Flüge.

Wir werden es weiterhin nicht im Stillen geschehen lassen! Bei jeder dieser Abschiebung wollen wir vor Ort sein!

Gegen den kapitalistischen und rassistischen Normalzustand!

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