Burschenschafter – Harmlose Sonderlinge oder gefährliche Rassisten?

Im Folgenden ein Artikel von campus:grün köln über Burschenschaften:
warnung vor burschenschaftenBei ihren offiziellen Treffen tragen sie bunte Kostüme (meist in nationalistischen Farben) mit Mütze, ihre Lieblingsbeschäftigung ist das Biersaufen. Nein, hier sind nicht Karnevalsvereine gemeint, sondern eine Vielzahl von Burschenschaften. Bei ihrem Lieblingssport macht es den meisten schlagenden Verbindungen Spaß, sich mit einem Degen blutende Wunden ins Gesicht zu schlagen. Man mag sich schon wundern, dass intelligente Menschen (eine gewisse Intelligenz sollte man jedem Studierenden zugestehen, auch einem solchen Burschenschafter) einem solchen Verein beitreten. Möglicherweise schalten aber auch die Lockmittel des Vereins (günstige Studentenwohnungen, gute Beziehungen für den Berufsstart nach dem Studium) den gesunden Menschenverstand aus.

An der Uni Köln hat man viele Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten, um die sich einige Vereine gebildet haben, darunter mehrere dieser Burschenschaften. In sicherlich jeder Gruppierung sind Menschen, die von ihrem Hobby überzeugt sind, jedoch muss man diese von engstirnigen Fanatikern, wie sie vielfach in Burschenschaften auftreten, auseinander halten.

Bedenklicher und bedrohlicher als diese anachronistisch anmutenden Riten ist zudem das Gesellschaftsbild der Burschenschaften. Frauen sind traditionell ausgeschlossen; es sind also verschworene reine Männerbünde. Frauen sind bei einigen Feiern dann nur als „Mitbringsel“ gerne gesehen.

Innerhalb der Burschenschaft wird auf äußerste Disziplin Wert gelegt, was bei steigendem Bierkonsum schon mal zu einem Interessenkonflikt führen kann. Einmal Burschenschafter, immer Burschenschafter. Obwohl theoretisch ein Austritt möglich ist, bleibt man faktisch lebenslang gefangen (pardon! – verbunden). Von den sogenannten „Alten Herren“ wird erwartet, dass sie die aktuell studierenden Burschenschafter stark fördern. Neben der finanziellen Unterstützung spielen dabei die Beziehungen der „Alten Herren“ beim Berufseinstieg der Studienabsolventen eine besondere Rolle – Ein Hoch auf die Vetternwirtschaft!

Bei all diesen überholten Einstellungen können einem nur die Kinder leidtun, die einmal von derartigen Burschenschafter erzogen werden.

Richtig abstoßend werden eine Vielzahl von Burschenschaften jedoch durch ihre politische Einstellung. Selbst behaupten die Burschenschaften, unpolitisch zu sein. Eine theoretische Widerlegung anhand von diversen Veröffentlichungen hierzu, würde jedoch diesen Rahmen sprengen. Deshalb hier nur einige Fakten mit Kölner Bezug, anhand derer man sich ein eigenes Bild machen kann:

  • Die Kölner Burschenschaft Germania, die größte Kölner Burschenschaft, singt ebenso wie viele andere Burschenschaften begeistert und mit von Nationalstolz geschwollener Brust alle drei Strophen des Deutschlandlieds. Also z.B. „Deutschland, Deutschland über alles“ und „von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“.
  • Die Kölner Burschenschaft Germania veranstaltete innerhalb der Uni ausgerechnet an „Führers Geburtstag“ ein sogenanntes Coleur-Frühstück.
  • Wem noch ein letzter Nachweis zur politischen Einstellung fehlt, der/die konnte kürzlich in der Presse Folgendes erfahren:

Ein in Deutschland geborener Student mit deutscher Staatsangehörigkeit sollte aus einer Burschenschaft ausgeschlossen werden, weil er chinesische Eltern hat.
Dass Menschen mit einem ausländischen Pass nicht in viele Burschenschaften aufgenommen werden ist bekannt. Nun wurde jedoch von einem Dachverband der Burschenschaften ernsthaft über die „Volksangehörigkeit“ der Bewerber diskutiert und es wurde hierzu sogar ein internes, sogenanntes „juristisches“ Gutachten erstellt: Demnach bestehen Zweifel an der Volkszugehörigkeit u.a. dann, wenn dessen Eltern nicht beide dem deutschen Volk angehören.[1]

Kommen da nicht düstere Erinnerungen an die deutsche Vergangenheit hoch?

Selbst wenn es beim diesjährigen Burschentag in Eisenach zu keiner Abstimmung über den Antrag kam, ist es bestürzend, dass sich die Kölner Germania gerne mit den Antragstellern, einer Bonner Burschenschaft, regelmäßig zur Freizeitgestaltung (Biersaufen) trifft!

Gibt es jetzt noch Zweifel an der politischen Orientierung der zuvor genannten Burschenschaften?

Man kann nur ernsthaft vor den Einstellungen vieler Burschenschaftern warnen. Es wäre an der Zeit, dass Universitäten sich dementsprechend von Burschenschaften distanzieren würden und sie beispielsweise aus der Matrikel von Hochschulen entfernen ließen. Burschenschaften stellen durch ihr überholtes Menschenbild und eine Vielzahl abzulehnender Aktivitäten eine große Gefahr für das friedliche Zusammenleben innerhalb der Hochschule dar und sollten inhaltlich bekämpft werden, wo Menschen dies nur tun können.

Einem beliebten Spruch dieser Szene, „Deutschland den Deutschen“ kann man deshalb nur entgegensetzten „Die Hochschulen den Demokrat_innen“.

[1] http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,769207,00.html

18 Kommentare

  1. ihr seid die beschte ^^ gut, dass man mit solchem Journalismus auch nix verdient 🙂

  2. Als gebürtiger Kölner, ehemaliges Mitglied der grünen Jugend und Burschenschafter schäme ich mich für so einen Müll wie er hier geschrieben wird…

  3. Was für ein Artikel! Man merkt das der Schreiberling sich nicht sehr gut mit dem Thema beschäftigt hat oder wenn dann nur sehr einseitig. Nur mal als Hinweis auch in Köln gibt es Damenverbindungen und die Mensur nicht bei allen Verbindungen Pflicht (Bspw. CV und KV). Außerdem wird meines Wissens nach der Vorfall „Volksangehörigkeit“ selbst im DB sehr kontrovers diskutiert!

  4. In bester Erinnerung dürfte so mancher noch das Couleurfrühstück haben, welches die Kölner Burschenschaft Germania am 20. April 2011 veranstaltet hat. Bei politisch vor allem links-orientierten Hochschulgruppen war die Empörung groß, dass ausgerechnet eine Burschenschaft und ausgerechnet an diesem Datum zu einer Veranstaltung einläd. Das Bild der Rechtslastigkeit konnte auf diese Weise wunderbar konstruiert werden.

    Im Folgenden eine Stellungnahme des Kölner Bundes zu seiner Veranstaltung:

    Der Konvent der Kölner Burschenschaft Germania hat folgende Stellungnahme zu den Ereignissen rund um das Couleurfrühstück im E- Raum der Universität zu Köln vom 20.April 2011 beschlossen:

    Die Kölner Burschenschaft Germania zeigt sich entsetzt hinsichtlich der Umgangsformen und Praktiken, die von der Gegnerschaft unseres Bundes in Zusammenhang mit dem Couleurfrühstück am 20.April dieses Jahres gezeigt wurden.

    Es war der Wunsch unserer Verbindung, wie zu Beginn eines jeden Semesters, mit unseren Kommilitonen in freundlichen Kontakt zu treten. Diese Veranstaltungen haben und hatten keinerlei politischen Anspruch.

    Die hemmungslose Brutalität, die sich in Beleidigungen und körperlichen Übergriffen gegenüber den Vertretern unseres Bundes zeigte, lässt uns erkennen, wie tief das Niveau der Auseinandersetzung mit Meinungen und Zusammenschlüssen jenseits der Vorgaben einiger politischer Organisationen gesunken ist. Hier zeigt sich auch erneut, wie verlogen diese Feinde geistiger Freiheit mit Begriffen wie „Toleranz“ oder „Gewaltfreiheit“ umgehen.

    Neben der Hoffnung auf strafrechtliche Ahndung der dokumentierten Übergriffe, kann uns die Erkenntnis trösten, dass die Gegnerschaft unseres Bundes ihre Unfähigkeit zu zivilisiertem Diskurs und ihre menschenfeindliche Grundhaltung wohl kaum besser der Öffentlichkeit präsentieren konnte.

    Im Rahmen der medialen Berichterstattung über das Couleurfrühstück wird gelegentlich auf die Bedeutung des Datums als Geburtstag Adolf Hitlers hingewiesen.

    Unsere Auswahl des 20. April diesen Jahres stand mit diesem Ereignis in keinem Zusammenhang. Während der Vorbereitung dieser Veranstaltung wurde auf dem Konvent die historische Bedeutung, die einige informierte Menschen diesem Datum beimessen könnten, zur Sprache gebracht. Da aber von den Beteiligten selbst nur die wenigsten um diesen Umstand wussten, gingen wir davon aus, dass in der breiten Öffentlichkeit damit ebenso wenig zu rechnen sei und daher kein falscher Eindruck zu befürchten wäre. Die Gefahr, dass missgünstige Zeitgenossen bewusst einen falschen Zusammenhang herstellen würden, war uns bewusst; wir hielten diese Befürchtung aber für übertrieben. Bei eventuellen persönlichen Gesprächen hätte man diese Thematik direkt dazu verwenden können, die historische Rolle der Burschenschaften als Verteidiger von Freiheitsrechten und ihre Oppositionsrolle gegenüber staatlicher Unterdrückung und Willkür hervorzuheben.

    Vor allem aber ist es uns zuwider, unsere Planungen nach den Daten historischer Ereignisse auszurichten, deren Rezeption bei zweifelhaften Organisationen als Anknüpfungspunkt für Unterstellungen und irrationale Agitation benutzt werden könnte.

    Gleichwohl sehen wir auf Grund der uns zuteil gewordenen Aufmerksamkeit die Gelegenheit, unseren Standpunkt zum Thema Nationalsozialismus darzulegen und die Grundsätze unserer politischen Aktivitäten kurz zu erläutern, um so weiteren Anfeindungen entgegenzutreten und Vorurteile auszuräumen.

    Die Kölner Burschenschaft Germania sieht, wie auch ihr Dachverband – die Deutsche Burschenschaft – den Nationalsozialismus als unvereinbar mit den burschenschaftlichen Leitgedanken an und lehnt ihn vollständig ab. Wir betrachten diese politische Entwicklung als den schlimmsten Irrweg, der im Laufe der jahrtausendealten, deutschen Geschichte, beschritten wurde.

    Auch wenn wir uns keineswegs dem Mitgefühl für die Opfer dieses furchtbaren Regimes verschließen, stellt die explizite Beschäftigung mit dieser Epoche einen weniger bedeutsamen Punkt in unseren Aktivitäten dar.

    Wir vermitteln unseren Mitgliedern im Rahmen der politischen und historischen Schulung, die jedem neu aufgenommenen Bundesbruder zuteil wird, die genannten Grundsätze und erwarten, dass er sie anerkennt.

    Das Hauptaugenmerk der Burschenschaften liegt dabei auf der Vermittlung der zeitlosen Werte, die ihr seit ihrer frühen, organisatorischen Manifestierung im Jahre 1815 zugrunde liegen: Das Streben nach einem in Freiheit geeinten Vaterland unter maßgeblicher Berücksichtigung der individuellen Freiheit und Grundrechte eines jeden einzelnen Bürgers.

    Unser Ehrbegriff gebietet es uns, jedem Menschen, unabhängig von seinem ethnischen Hintergrund und seiner politischen Orientierung, aufgeschlossen und mitfühlend gegenüberzutreten, seine Würde und Grundrechte zu achten.

    Selbstredend erwarten auch wir eine gleiche Behandlung durch unsere Mitmenschen.

    Bezüglich der Vermittlung gesellschaftlicher Themen, kommt man nicht umhin, anzuerkennen, dass die frei verfügbare Zeit eines Studenten im einundzwanzigsten Jahrhundert sehr begrenzt ist. Das Interesse unserer Bundesbrüder an Politik ist stark variabel, von pflichtbewusster Beschäftigung im Rahmen unserer Bildungsveranstaltungen bis hin zu intensiver privater und fachlicher Auseinandersetzung, mit teils hochspeziellen, gesellschaftlichen, historischen, volkswirtschaftlichen und philosophischen Themen, sind hier alle Abstufungen vertreten.

    Um unter diesen Voraussetzungen einen verbindlichen Kanon historischen Grundwissens sicherzustellen, sind wir gezwungen bestimmte Themenbereiche, die für unser Selbstverständnis determinierend sind, vorrangig zu behandeln. Das Thema „Nationalsozialismus“ wird hier unter den beschriebenen Vorzeichen abgehandelt; darüber hinaus ist es für uns als aufgeklärte Patrioten, in einer sich rasch ändernden Zeit, von untergeordneter Bedeutung.

    Insbesondere steht hier nicht die Beschäftigung mit den Geburtsdaten von Personen im Vordergrund, deren Beitrag zur Geschichte uns abstößt. Wenn man sich gezwungen sieht, dem Datum, zu dem unser Couleurfrühstück stattfand, gewaltsam irgendeine Bedeutung aufzupressen, dann ist dies die einzig relevante Aussage.

    Als kleinen Exkurs für den Leser, der keine Vorkenntnis von den Ursprüngen und Leitgedanken des politischen Coleurstudententums besitzt: Das Verbindungsstudententum hat seine Ursprünge im frühen Mittelalter und gewann politische Relevanz im Zuge der Befreiungskriege gegen Napoleon, an denen sich zahlreiche Studenten beteiligten. Die historischen Ereignisse, in deren Zuge die gesellschaftliche Bedeutung der Burschenschaft am deutlichsten zutage trat, waren aber zweifelsohne das Wartburgfest, die oberflächlich erfolglosen, bürgerlichen Revolutionsversuche 1848 und die Bildung des Paulskirchenparlaments.

    Man darf nicht übersehen, welche Impedanz die burschenschaftlichen Ziele und der historische Nachhall dieser Taten unserer Vorgänger bis heute haben, ihr prägender Charakter zeigt sich in der Weimarer Verfassung ebenso wie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

    Das Bewusstsein für diese prägenden Momente deutscher Geschichte wach zu halten und die zeitlosen Werte, deren Durchsetzung hier von der Burschenschaft angestrebt wurde, dieses Vermächtnis stellt den Kernbestandteil unserer gesellschaftlichen Arbeit dar.

    Darüber hinaus sind wir nicht in der Situation, uns für unseren politischen Kurs rechtfertigen zu müssen. Die Kölner Burschenschaft Germania vermittelt ihren Mitgliedern und allen interessierten Personen, in vorbildlicher Weise, ein gesundes, deutsches Kulturverständnis und einen differenzierten Zugang zu aktuellen gesellschaftlichen Themen.

    Neben lebhafter, interner Auseinandersetzung über diese Sachverhalte, organisieren wir Vorträge und Diskussionsveranstaltungen, mit hochkarätigen Referenten und bedeutenden Persönlichkeiten der Kölner Universität, zu denen jeder Interessent herzlich willkommen ist.

    So streben wir an, unseren Bundesbrüdern die Teilnahme an einer schnelllebigen, von Globalisierung, Vernetzung und Flexibilisierung aller Lebensumstände gekennzeichneten Welt positiv gegenüberzutreten, wobei sie ihre kulturelle Identität als stetigen Ruhepol und persönliche Bereicherung erleben.

    In Zeiten, in denen eine allgemeine Politikverdrossenheit der Jugend beklagt wird, stellt die Kölner Burschenschaft Germania ein schillerndes Gegenbeispiel dar. Das freiwillige Engagement für einen aufgeklärten Patriotismus und zivile Grundrechte, wie man es hier findet, ist als vorbildlich anzusehen.

    Wir hoffen, mit dieser Erklärung alle Missverständnisse um den Zweck (und das Datum) unseres Coleurfrühstücks ausgeräumt zu haben und wünschen uns, dass unsere berechtigte Klage um den schäbigen und kriminellen Umgang mit unseren Repräsentanten, eine angemessene Ächtung seitens des Lesers erfährt.

  5. Was für ein dämlicher Hetzartikel.
    Es ist dramatisch, dass es unter dem Logo der „Grünen“ diesen Artikel gibt, der nicht im entferntesten eine konstruktive Auseinandersetzung such, sondern ausschliesslich dazu zu dienen scheint, gegen Andersdenkende aufzuhetzen.
    Man muss nicht den Burschenschaften verbunden sein – ich bin es jedenfalls nicht – um zu sehen, dass hier nur blindwütig altes Kulturgut zerstört werden soll.
    In wieweit das der Demokratie an Hochschulen förderlich sein soll, bleibt wohl Geheimnis des Verfassers.

  6. Cyprian von Karthago

    Mo, 4. Juli 2011 at 10:48

    Lieber Journalist,
    um es mit dem artikelbezogenen Intellekt zu beschreiben: Schwachsinn! Käse! Dummheit! Beste Grüße!

  7. Nachdem ich den Artikel gelesen habe muss ich nicht mehr lange überlegen von wem die größere Gefahr für Freiheit und Demokratie ausgeht. Ist jeder der am 20.4 frühstückt ach gleich ein Nazi? Bin ich ein Nazi weil ich freiwillig in einem Land leben indem mal eine Nazidiktator herrschte?
    Sind Burschenschafter die einzigen Menschen die Bier trinken? Wenn ich Abends feiern gehe, sehe ich jede Menge vollgesoffene Menschen, wieviel Prozent von denen werden wohl Verbindungsstudenten sein?
    Dieser Artikel ist wirklich dämliche Hetze.

    „Kommen da nicht düstere Erinnerungen an die deutsche Vergangenheit hoch?“

    In der Tat, wenn ich mir die Art und Weise anschaue wie der Artikel geschrieben ist, kommen sehr Wohl Erinnerungen hoch, damals gab es auch Hetze und Ausgrenzung.

  8. Großartige Fehlleistung und Demagogie vom Allerfeinsten!
    Was nicht in das Weltbild nicht passt (z.B Burschenschaften), das darf eben auch nicht sein!!! Was danach kommt: erst einmal alle anderen Verbindungen, dann die nicht konformen Hochschulgruppen, auch die KHG ist eigentlich nur eine Gruppe Fehlgeleiteter (dort glaubt man doch tatsächlich noch an Gott) uswuswusw.

    Irgendwann passt dann die Wirklichkeit auch zum Weltbild! Und die/der gemeine Hochschulgrüne wundert sich, in einer nicht mehr liberalen, pluralistischen und internationalen Gesellschaft zu leben! Oder merkt sie/er das am Ende gar nicht???

  9. Ihr habt es tatsächlich geschafft eine Diskussion zu führen, bei der mir Burschenschaften sympathischer sind als Campus Grün…

  10. Differenzierung und Anerkennung von Vielfalt ist nicht Eure Stärke, oder? Lest den Artikel nochmal und dann reflektiert mal ganz in Ruhe über Begriffe wie „(Meinungs-)vielfalt“, „Diskriminierung“ und „Diffamierung“…

  11. was für ein erbärmlicher, hetzerischer, verlogener und schlecht recherchierter artikel! ein diskurs mit dem politischen gegner scheint bei den campusgrüninnen wohl nicht erwünscht zu sein! stattdessen werden gezielt lügen verbreitet und sachverhalte falsch dargestellt, um den gegner zu diffamieren! ihr grünen und eure komplizen- die antifanten- seid die neuzeitliche SA! euer ziel ist es andersdenkende kleinzumachen und dabei schreckt ihr nicht vor lügen und gewalt zurück! ich fühle mich eher durch euer verhalten an deutschlands dunkle zeit erinnert als durch burschenschaften, die ihre (vielleicht antiquiert wirkenden) traditionen pflegen!

    ihr schmückt euch unter anderem mit worten wie „(welt)offen“, „demokratisch“, „tolerant“ usw. aber dieser artikel und eure methoden zeigen wie demokratisch und weltoffen ihr wirklich seid! akzeptiert wird nur die eigene meinung! mit tatsachen sollte man euch besser nicht verwirren!

  12. „ihr grünen und eure komplizen- die antifanten- seid die neuzeitliche SA!“

    Du hast den Weihnachtsmann vergessen!

  13. @k.: nein, der weihnachtsmann ist ein sexist! der hat nämlich nur männliche rentiere! vielleicht sollte er mal durch eine gleichstellungsbeauftragte besucht werden!

  14. grünenwähler

    Do, 7. Juli 2011 at 17:32

    Wie kann denn ein Grüner so einen intoleranten Artikel schreiben? Überlege ernsthaft beim nächsten Mal anders zu wählen.. Die Autorenschaft mag ja gerne ihre Konflikte mit der Kölner Burschenschaft haben, aber hier wurde wirklich tief in die Kloschüssel gegriffen. Ich dachte eigentlich Weltoffenheit und Vielfalt wären Kerngedanken der grünen Idee. Darf ich raten: An einen echten Dialog mit den Kölner Burschis hat noch keiner gedacht? Wäre ja auch echt fies, sich mit Leuten an einen Tisch zu setzen, von denen man schon festgefahrene Vorurteile im Kopf hat! Die Stellungnahme der Kölner Burschenschaft erscheint mir jedenfalls deutlich glaubwürdiger als dieser dämliche Artikel, und das obwohl ich dem mutmaßlich studentischen Autor ein Mindestmaß an Intelligenz zugestehen würde. Schönen Tag auch.

  15. Fjodor F. Fjodor

    Mo, 11. Juli 2011 at 15:10

    Man kann den Burschenschaften vieles vorwerfen, und davon sicher einiges zu Recht. Ich persönlich kann mich nicht mit den Burschenschaftlern identifizieren und bin auch nicht Teil einer Burschenschaft. Eines steht jedoch fest: Dieser Text ist weder kritisch noch objektiv, sondern ist ein erbärmlicher Versuch, Demagogie zu betreiben, den jeder Student mit der oben vorausgesetzten Grundintelligenz binnen zwei Sekunden durschaut…Dieser Text beleidigt nicht nur Menschen sondern auch die Intelligenz des Lesers, und gehört in die Mülltonne.

  16. Praecht : “ wenn es knallt werden die Restmittelschichten ( das seid ihr ) nach UNTEN durchgereicht .

  17. “ Es wäre an der Zeit, dass Universitäten sich dementsprechend von Burschenschaften distanzieren würden und sie beispielsweise aus der Matrikel von Hochschulen entfernen ließen. “

    Ist euch eigentlich klar, wann das letzte Mal eine Studierendengruppe derart ausgegrenzt worden ist?

    Die Antwort liefert der Beitrag selber: „Kommen da nicht düstere Erinnerungen an die deutsche Vergangenheit hoch? “

    Es gibt die verscheidensten Ausprägungen innerhalb der couleurstudentischen Landschaft, die es Wert sind klar differenziert zu werden. Falls der zeitaufwändige Blick auf die Details zu mühsam ist, empfehle ich eine Sortierung nach Dachverband und wie sich die jeweilige Verbindung 1933 im Zuge der Gleichschaltung der Studentenverbindungen mit Zwangseingliederung in den NSDStB (http://de.wikipedia.org/wiki/Burschenschaft#Gleichschaltung_und_Aufl.C3.B6sung_im_Dritten_Reich_.281933.E2.80.931945.29 ). Insofern hier nicht unterteilt wird, beleidigt Ihr alle Verbindungen die sich gegen diese Gleichschaltungen aufgelehnt haben und letztlich dabei die eigene Existenz, sowohl als Verbindung als auch als Bürger, aufs Spiel gesetzt haben.
    Meine Verbindung kommt jedenfalls mit einem tendentiell links positionierten Freidenker wie mir bestens klar. Es gibt zweifellos rechtskonservative Bünde, jedoch machen die kaum einen Hehl aus Ihrer Gesinnung und sind klar erkennbar wenn man hinsieht. Klar ist es angenehmer einfach mal auf alle Mützen- und Bänderträger zu zielen…

    Sieht man sich die Polemik der Linksextremen Gruppen über einen angemessenen Zeitraum an, wird die nähe zu Rechtsextremen Gruppen immer deutlicher, was die Wahl der „Werkzeuge“ betrifft. Up your ASS mit eurer Wut gegen alles. Findet mal wieder eine Linie die man als denkender Mensch mit Herz und Verstand halten kann. Ché Guevara T-Shirt und „Burschi reader“ sind mir zu wenig.
    Seht Ihr den Wald vor lauter Binnen-Is nicht mehr?

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