campus:grün Tipps zum Energiesparen

Klimaschutz ist nicht nur etwas, das von Regierungen, Gesetzen und Verordnungen abhängt, sondern kann durch das ökologische und nachhaltige Handeln aller Menschen erreicht werden. Ein paar Tipps haben wir im Folgenden aufgeschrieben, die ein paar kleine Anregungen für den Alltag geben und die euch nicht nur helfen Energie zu sparen, sondern auch Geld. In dem Artikel haben wir bewusst auf allzu offensichtliche Dinge wie „Schaltet das Licht aus“ verzichtet. Wir möchten auch nicht belehrend wirken – jede Person kann für sich selbst entscheiden was für sie sinnvoll und umsetzbar erscheint.

In deiner Wohnung

allgemein

Bevor die Heizung im Herbst wieder in Betrieb genommen wird, ist das Entlüften empfehlenswert. Luft in der Heizung bedeutet nämlich Wärmeverlust. Stoßlüften ist im Winter energiesparender als dauerhaft auf Kippstellung stehende Fenster. Eine Zimmertemperatur von 1 8-22°C wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden. Ein Thermometer ist dabei für die Selbstkontrolle sehr hilfreich. Reflektionsfolien oder elastische Dämmtapeten können in der Heizungsnische angebracht werden und helfen die Hitze von der meist recht dünnen Außenwand wieder in den Innenraum zu reflektieren. Mit dieser kleinen Investition kann man bis zu 20% der Heizkosten sparen. Für gewöhnlich lassen sich mit einem Laptop bis zu 70% Energie gegenüber eines Desktop-PCs einsparen. Ladegeräte verbrauchen auch Strom. Selbst wenn kein Gerät oder Handy geladen wird. Mehrfachsteckdosen mit Kipp- oder Fußschalter können Stand-By-Geräte von der Stromzufuhr trennen.

Küche

Das Gefrierfach braucht viel Strom im Kühlschrank, wenn sich eine dicke Eisschicht gebildet hat. Regelmäßiges Abtauen lohnt sich deshalb. Auch die Raumtemperatur, die um den Kühlschrank herrscht, hat Einfluss auf den Energieverbrauch. Vermieden werden sollte es, den Kühlschrank neben die Heizung oder den Herd zu stellen. Ein Kühlschrank in kühlerer Umgebung verbraucht weniger Strom. Das Aufkochen braucht weniger Energie, wenn das Wasser in einem Wasserkocher erhitzt und dann in den Topf gegeben wird. Topfdeckel sparen euch weitere Zeit und Energie. Wenn ihr euren Kühlschrank oder andere Geräte ersetzen möchtet, ist es ratsam beim Neukauf auf A++ Geräte zurückzugreifen. Diese Energieeffizienzklasse verbraucht am wenigsten Strom und ist langfristig auch am günstigsten.

Bad

Sparduschköpfe und Spülkästen für Toiletten senken den Wasserverbrauch. Beim Duschen kann man Energie durch eine angemessene Temperaturwahl sparen, beim Einseifen unter der Dusche muss auch nicht zwangsläufig das Wasser fließen.

Wäsche
Energiehungriges Bügeln (oftmals bis zu 2000 Watt) könnt ihr bei vielen Kleidungsstücken vermeiden, wenn ihr die Kleidungsstücke direkt ordentlich aufhängt. Trockner sind Energiefresser, daher ist es besser, so weit wie möglich auf sie zu verzichten. Schleudern auf hoher Stufe macht den Trockner obsolet. Es empfiehlt sich, die Waschmaschine immer ganz zu füllen. Eine Socke zu waschen verbraucht nahezu so viel Energie wie eine volle Trommel.

Im Studium
Das doppelseitige Bedrucken und mehrere Vorlesungs-Folien auf einer Seite helfen euch dabei, den Verbrauch von (Recycling-)Papier und Strom zu reduzieren. 500 Blatt konventionell hergestelltes Papier verbrauchen 7,5 kg Frischholz, durch den Gebrauch von Recyclingpapier vermeidet ihr Raubbau an der Natur. Siegel und Zertifikate wie der „Blaue Engel“ erleichtern euch die Papierwahl.

1 Kommentar

  1. echt coole tipps und echt leicht umsetzbar. ein weiterer wäre seinem alten handy ein verlängertes leben zu verleihen, indem man es an firmen wie wirkaufens.de verkauft, dort werden sie refurbisht und man kriegt sogar geld dafür. super sache wie ich finde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

+ 75 = 79

© 2017 campus:grün

Theme von Anders NorénHoch ↑