Schlagwort: besetzung

Aktuelles aus der Vollversammlung

2009-11-24-164058

800 Menschen in der Aula der HumF

Nachdem das Rektorat uns unter fadenscheinigen Argumenten die Nutzung der Aula 1 zur Vollversammlung verwehrt hat (unter dem Schutz von Zivilpolizisten und Hausmeistern), sind etwa 700 Student_innen in einer Spontandemo zur Aula in der HumF gezogen.

Dienstag

16:45 im Moment haben wir noch Platzprobleme. Wir sind einfach zu viele.
17:00 Vollversammlung beginnt
17:05 wir schauen einen Film von der Besetzung letzte Woche
17:20 der inhaltliche Teil wird auf 2 Stunden begrenzt
17:25 es wird eine Solierklärung aus Zürich verlesen
17:50 Lehrer fordert die Zusammenarbeit mit dem prekarisierten wissenschaftlichen Mittelbau
18:00 wir diskutieren jetzt über eine mögliche Besetzung
18:15 Antrag auf quotierte Redeliste wird leider abgelehnt
18:45 800 Student_innen beschließen eine erneute Besetzung (diesmal die Aula 1 in der HumF)

Mittwoch

12:30 Die engere Fakultät der HumF gibt uns die Aula bis Dienstag

Vollversammlung Dienstag 24.11

Am Dienstag den 24.11 geht der Bildungsstreik an der Uni Köln in die nächste Runde. Alle Beteiligten sind sich einig, dass es nach der Räumung der Aula 1 weiter gehen muss.

Daher treffen wir uns um 16.00 Uhr erneut in Aula 1!

Wir lassen uns nicht unterdrücken. Um die Vollllversammlung bekannter zu machen treffen sich Montag und Dienstag Student_innen zur Mobilisierung.

Falls ihr dabei mitmachen wollt tragt euch bitte in folgende Liste ein: Mobi-Liste

Wir sehen uns in Aula 1

This is what Democracy looks like

Rektorat setzt auf Staatsgewalt

Entgegen aller von der Presse abgedruckten Gerüchte zeigt sich das Rektorat der Uni Köln nicht Gesprächsbereit mit den Studierenden.
In den frühen Morgenstunden des 20. November wird der von uns Studierenden, Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden in Anspruch genommene Hörsaal Aula 1 von der Polizei geräumt.

Das Rektorat hatte vorher verkünden lassen, dass die Studierenden Forderungen speziell zur Situation an der Uni Köln aufstellen sollen, dann aber weder auf vorläufige Forderungen reagiert, noch den Studierenden die Möglichkeit gelassen diese genauer auszuarbeiten.
Das Rektorat sollte wissen, dass Demokratie, wenn sie ernst genommen wird Zeit erfordert und hätte uns diese geben müssen.

Auch können wir, in anbetracht der Tatsache, dass die Räumung nur kurze Zeit nach der Übergabe der vorläufigen Forderungen stattgefunden hat, davon ausgehen, dass niemand sich ernsthaft mit unseren Forderungen auseinandergesetzt hat.

Der Rektor verweilt momentan in China, statt vor Ort Probleme aus der Welt zu schaffen, wie es seine Kernaufgabe ist tut er andere Dinge. Dies zeigt deutlich, was für eine Ausrichtung die Universität für ihn haben soll.

Wir bedauern die Tatsache, dass das Rektorat der Uni Köln noch nicht bereit ist für Demokratie, sondern im Zeitalter des Feudalismus stehen geblieben ist.
Dies verdeutlicht für uns, wie wichtig unser Kampf ist und bestärkt uns weiter zu machen.

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