Autor: pascal (Seite 2 von 2)

Vielen Dank! -Wahlergebnis

Liebe Wähler_innen,

wir möchten uns herzlich bei Euch für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Wir konnten trotz einem starken Rückgang unserer personellen, vor Allem aber unserer finaziellen Kapazitäten (wir hatten nur in etwa die Hälfte der Materialien aus den Vorjahren) ein sehr starkes Ergebnis erzielen und haben uns mit 12 Sitzen als zweitstärkste Liste etabliert.

Im Senat ist die von uns unterstützte “Liste von FachschafterInnen” wieder mit einem Sitz vertreten und im Gleichstellungsbeirat hat die “Autonome Frauenliste” einen Sitz erlangt. Unser Wahlbündnis an der WiSo-Fakultät hat endlich einen Sitz in der Engeren Fakultät erhalten. Dadurch ist ein wichtiger Schritt in Richtung pluralistischer studentischer Interessensvertretung gemacht worden.

In den nächsten Wochen werden wir nun beraten, was das Ergebnis der Wahlen für uns bedeutet und welche Konsequenzen wir daraus ziehen. Von diesen werdet ihr hier auf der Seite lesen.stupaergebnisse2013

Die Ergebnisse für das Studierendenparlament im Detail:

campus:grün 12 Sitze (-4)
Jusos 8 Sitze (+3)
SDS 2 Sitze (-1)
Unabs 20 Sitze (+-0)
Junge Union 4 Sitze (+1)
LHG 1 Sitz (+-0)
SoWi HSG 1 Sitz (+1)
FTP 1 Sitz (+-0)
die Liste 1 Sitz (+-0)
Wendepunkt 1 Sitz (neu)

Nicht mehr angetreten ist die Piraten HSG (1 Sitz).

Kleine Erfolge zu feiern

Oft geht unter, was Student_innen und die studentischen Interessensvertretungen erreichen können. Manchmal hat das den Grund, dass Sitzungen in denen Entscheidungen getroffen werden nicht-öffentlich sind, manchmal liegt es einfach nur daran, dass die Öffentlichkeitsarbeit zu wenig ernst genommen wird, oder auch einfach nicht ausreichend Zeit dafür vorhanden ist. Häufig gelingt nicht der große Wurf, aber ohne all die kleinen Verbesserungen sähe es in vielen Bereichen schlechter aus.

Gerne würden wir euch an dieser Stelle bereits von unseren etwas größeren Erfolgen (und leider auch einigen Misserfolgen) aus dem zur Zeit laufenden Verfahren der Modellakreditierung berichten. Wir dürfen aber noch keine Details aus den Sitzungen verraten und müssen noch um etwas Geduld bitten.
Nur so viel können wir verraten, wir haben dort zwar keinen eigenen Sitz mehr, einige studentische Mitglieder, die über ihre Fachschaften in den Gremien sitzen sind aber auch Mitglied bei uns, oder stehen unserer Gruppe nahe. Außerdem werden wir auch nach dem AStA-Wechsel die Möglichkeit haben uns weiterhin an den Sitzungen zu verteilen. Im Lenkungsausschuss konnten Forderungen umgesetzt werden, die wir bereits seit 2008 in unserem Programm stehen haben, langfristiges Engagement zahlt sich also manchmal doch noch aus. Sobald wir mehr berichten dürfen, erfahrt ihr das an dieser Stelle.

Dafür können wir von der Lösung eines allgemein eher kleinen Problem berichten, welches für die Betroffenen aber schwere Auswirkungen hatte.
Im Lehramtsstudium für das Lehramt Grundschule und Sonderpädagogik gibt es den Lernbereich Natur- und Gesellschaftswissenschaften, den man studieren kann, um Sachkundelehrer_in zu werden. Dort muss im Bachelorstudium im Bereich Natur- und Gesellschaftswissenschaften je ein Leitfach belegt werden. Leider wurde bisher versäumt ausreichend Plätze für die einzelnen Fächer zur Verfügung zu stellen und so wurden die Student_innen bisher per Klips einfach zugeteilt. Nach dem Motto „Friss oder Stirb“ sollten die Student_innen z.B. durch ein Chemie-Studium geschleust werden, wenn sie sich für Biologie interessieren, oder sich plötzlich statt mit Humangeographie beschäftigen zu können Sozialwissenschaftliche Module besuchen.

Erstmals in diesem Jahr waren einige Student_innen aber nicht bereit die Sache zu schlucken und wendeten sich an den AStA. Mitglieder unserer Gruppe nahmen sich des Themas an und führten Gespräche mit den Verantwortlichen (zu diesem Zeitpunkt war campus:grün knapp nicht mehr Mitglied im AStA, was in den Gesprächen deutlich gemacht wurde, den Verhandlungen aber keinen Abbruch tat). Außerdem schickten die Betroffenen Protestmails an verschiedene universitäre Stellen. Dies führte dazu, dass der Großteil der Student_innen nun doch noch mit den gewünschten Leitfächern versorgt werden konnte. Für diejenigen, die ihr Leitfach trotzdem nicht bekommen konnten, gibt es ab jetzt die Möglichkeit sich im kommenden Semester erneut zu bewerben, dabei wird es eine Priorisierung für höhere Fachsemester geben.

So konnte durch relativ einfach organisierten Protest und durch Gespräche eine zwar nicht perfekte aber doch akzeptable Lösung gefunden werden, die es den Student_innen ermöglicht ihr präferiertes Fach zu studieren, ohne z.B. viel Geld in Klagen stecken zu müssen oder ein Fach studieren zu müssen, welches sie nicht interessiert, was sich auch in der Notengebung zeigen würde.

Warum schreiben wir das? Nicht in erster Linie deshalb, weil für viele dieser Lernbereich interessant ist (den studieren je Semester nur ca. 100 Student_innen) , sondern um zu verdeutlichen, dass es zwar nicht unbedingt gelingt innerhalb von kurzer Zeit zu substanziellen Verbesserungen im Studium zu kommen und ein freies Studieren und Lernen zu ermöglichen, aber doch, dass es, wenn es genügend Einsatz gibt, Lösungen für Probleme geben kann, die die Studienbedingungen verbessern. Dafür benötigt es aber Einsatz von Seiten der Student_innen und von Seiten der Interessensvertretung.
Und die Visionen dürfen dabei natürlich ebenfalls nicht aus den Augen verloren werden.

Neuer AStA ohne campus:grün gewählt

Auf der heutigen Sitzung des Studierendenparlaments der Uni Köln wurde ein neuer AStA bestehend aus Unabhängigen, Jusos, Freie Tunten Partei (FTP) und LISTE gewählt. Wir haben uns in den letzten Wochen für die Fortsetzung eines politischen und emanzipatorischen AStAs stark gemacht. Eine Koalition mit RCDS, LHG und Unabs konnten wir auf Grund inhaltlicher Diskrepanzen schnell ausschließen. Nach Gesprächen mit der FTP und der LISTE sahen wir auch hier keine inhaltliche Grundlage für eine Zusammenarbeit, so dass neben der Bildung eines Minderheits-AStAs keine politisch sinnvollen Alternativen gegeben waren. Dies haben wir dann den Jusos, dem SDS und den Piraten vorgeschlagen, um so schnell wie möglich mit der Bildung des Minderheits-AStAs zu beginnen.

Schlussendlich konnten und wollten sich die Jusos nicht auf diesen Minderheits-AStA einlassen und haben sich für einen Unabs-AStA entschieden.
Wir bedauern, dass nach zwei Jahren ein erfolgreicher linker AStA mit campus:grün, Jusos und SDS nicht weiter fortgesetzt werden kann.
Die Arbeit des neuen AStAs werden wir kritisch aber auch konstruktiv begleiten. Wir werden uns für eine politische Ausrichtung des neuen Service-AStAs einsetzen und weiter an ökologischen, emanzipatorischen und politischen Projekten arbeiten.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch mal bei unseren Wähler_innen, Unterstützer_innen und natürlich auch unseren Koalitionspartner_innen bedanken.
Eine ausführlichere Stellungnahme werden wir in der nächsten Woche veröffentlichen.

campus:grün köln (29.01.2013)

 

Treffen am Dienstag, 06.12.2011

Liebe Freund_innen,

Das campus:grün Treffen am Dienstag, 6. Dezember 2011 muss leider ausnahmsweise ausfallen.

Das nächste Treffen findet am 13. Dezember 2011 statt, zu dem ihr natürlich herzlichst eingeladen seid.

Ringvorlesung „Armut und Gesundheit“

Wir möchten euch auf eine interessante Veranstaltung von den Kritischen Medizinstudierenden und der Fachschaft Medizin hinweisen:

Die Kritischen Medizinstudierenden und die Fachschaft Medizin möchten euch ganz herzlich zu unserer diesjährigen Ringvorlesung „Armut und Gesundheit“ einladen.

Nicht nur in unterentwickelten Gesundheitssystemen, sondern auch in den reichen Industrienationen gibt es eine klare Verbindung zwischen Einkommen und Gesundheit. Die Darstellung dieser Thematik in Deutschland, aber auch die bekannteren Probleme und deren Lösungsansätze in den sogenannten Entwicklungsländern wollen wir in folgenden Veranstaltungen verständlich machen und diskutieren:

Mittwochs, 19Uhr; HS Gynäkologie (Geb.49),Kerpener Str. 34

19.10.2011: Gesundheitliche Versorgung Papierloser
(Alex Rosen, IPPNW)

26.10.2011: Unternehmerische Ansätze im Gesundheitswesen in sogenannten Entwicklungsländern
(Martin Herrndorf, Dipl.-Vw. Uni Köln)

02.11.2011: Globale Akteure der Gesundheitspolitik
(Andreas Wulf, medico international)

09.11.2011: Armut und Gesundheit in Deutschland
(Dr. Frank Lehmann, BZGA)

16.11.2011: Sozialer Einfluss aktueller Gesundheitspolitik
(Bernhard Winter, VDÄÄ)

mehr Infos unter: www.krit-med.uni-koeln.de

Nachhaltige Abschlussarbeiten – oikos Thesis Workshop

Wir möchten euch auf eine interessante Veranstaltung von oikos hinweisen:

Bei welchem Lehrstuhl und zu welchen Themen kann ich eine Abschlussarbeit im Bereich Nachhaltigkeit verfassen?

Dieser Workshop richtet sich an alle Studierenden, die sich vorstellen können, eine Abschlussarbeit (BA, MA, Dipl. usw.) mit Bezug zu Nachhaltigkeit zu schreiben.

Beim Thesis Workshop werden mit unterschiedlichen Lehrstühlen Themen im Bereich Nachhaltigkeit erarbeitet und vorgestellt, die an den jeweiligen Lehrstühlen betreut werden könnten.

In Kleingruppen können Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter_innen der Lehrstühle  ungezwungen und auf Augenhöhe miteinander diskutieren. Bestenfalls kann so direkt ein persönlicher Kontakt zum potentiellen Betreuer bzw. Betreuerin der Abschlussarbeit entstehen.

Mit dabei sind die folgenden Lehrstühle:

  • Personalwirtschaftslehre (Prof. Dr. Sliwka)
  • Energiewirtschaft (Prof. Dr. Bettzüge)
  • Wirtschaftspolitik (Dr. Roth)
  • Vergleichende Politikwissenschaft (Prof. Dr. Kaiser)
  • Anthropogeographie  – Schwerpunkt Wirtschaftsgeographie (Prof. Dr. Braun)

Aktuelle Infos findet Ihr unter www.oikos-koeln.org.

Anmeldung per Mail bis zum 06.07. unter Angabe des Lehrstuhls, eures Studiengangs und Semesters an thesisworkshop@oikos-koeln.org

Für den Workshop fällt ein Unkostenbeitrag von 5€ an, der vor Ort gezahlt werden kann.

Wir freuen uns auf Euch!

Atomkraft: Schluss!

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt, dass Atomkraft erhebliche Risiken für Mensch und Natur birgt und trotz hoher Sicherheitsstandards nicht beherrschbar ist. Wie manch einer meinen könnte, ist diese Erkenntnis auch in der deutschen Politik angekommen und selbst bürgerlich-konservative Parteien scheinen einen Anti-Atom-Kurs zu fahren.

Die Ergebnisse des Moratoriums, welches das temporäre Aussetzen der Laufzeitverlängerung und Überprüfung aller sich am Netz befindenden Atomkraftwerke in Deutschland beinhaltet, sind im Juni zu erwarten. Doch nur durch massiven öffentlichen Druck lässt sich der Atomausstieg wirklich durchsetzen. Aus diesem Grund gehen in diesem Monat viele tausend Menschen in ganz Deutschland auf die Straße, um einen ein endgültigen Ausstieg aus dem Nuklearzeitalter zu fordern. Folgt dem Aufruf zur Großdemonstration in Bonn am 28.05.11 und macht klar, dass jetzt Zeit zum abzuschalten ist. Mehr Info unter www.antiatombonn.de

Primärversorgung von Menschen ohne Krankenversicherung

Kritische Medizinstudierende veranstalten einen interessanten Vortrag.

Am Donnerstag den 19.05. findet eine Veranstaltung im Rahmen unseres Semesterthemas (Armut und Gesundheit) statt. Dr.Breker vom Malteser Migranten Dienst wird über die Primärversorgung von Menschen ohne Krankenversicherung berichten. Das ganze findet ab 18Uhr im HS Anatomie3 statt.

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