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There is an alternative! Selbstorganisierung in Griechenland

Der Antifa AK Köln hat mal wieder eine spannende Veranstaltung, die wir euch gerne ans Herz legen möchten.

There is an alternative! Selbstorganisierung in Griechenland

12. Juli 20 Uhr
NaturfreundeHaus Kalk
Kapellenstraße 9a

Die Situation im „Krisenlabor“ Griechenland spitzt sich weiter zu. Der vorletzte Wahlakt in Griechenland brachte das einzig annehmbare Ergebnis einer bürgerlichen Wahl, die Unregierbarkeit. Längst ist klar, dass kein Programm im Parlament aufgestellt werden kann, dass den eingeschlagenen Weg der sozialen Zertrümmerung nicht weiter treibt.

Das bisherige kapitalistische Krisenmanagement zeigt in Griechenland seine Folgen: Eine Jugendarbeitslosigkeit von über 50%, der Zusammenbruch des Gesundheitssystems, eine wachsende, sich offen zum Faschismus bekennende Partei (Goldene Morgendämmerung) im Parlament und immer mehr Menschen, die sich in ihrer Verzweiflung das Leben nehmen. Wieder ist Rassismus ein Begleiter des krisenhaften Verwertungsprozesses des Kapitals. So starten Stadtverwaltungen, Polizei und Bürger sogenannte “Säuberungen” der Innenstädte. Zugleich kommt der griechische Staat seiner europäischen Rolle in der Migrationsabwehr nach und baut seine Abschiebelager aus.

Doch es tut sich auch anderes in Griechenland. Neben zahlreichen Generalstreiks und sozialen Kämpfen gegen die Sparprogramme entwickeln sich verschiedene Selbstorganisierungsprozesse der Arbeitslosen, Entwürdigten und Ausgeschlossenen. Vielerorts gründen sich Kollektive, soziale Zentren, selbstverwaltete Arztpraxen und Stadtteilversammlungen. Die Suche nach basisdemokratischer Selbstverwaltung und kollektiver Organisierung der Lebensmittelsicherheit zeugen vom Versuch einer Negation der Staatsmacht und der Möglichkeit einer sozialen Revolution im 21. Jahrhundert.

Die emanzipatorischen und reaktionären Entwicklungen in Griechenland wollen wir gemeinsam mit unseren Genoss_innen von der anarchistischen Gruppe A.K. Thessaloniki diskutieren.

A.K. (Αντιεξουσιαστική Κίνηση) ist ein antiautoritär-anarchistischer Organisierungsansatz in verschiedenen griechischen Städten, der sich seit den Protesten gegen den EU-Gipfel 2003 entwickelt hat. Die Gruppe aus Thessaloniki ist u.a. aktiv in einem sozialen Zentrum, im Aufbau von Kollektiven und in diversen politischen Kämpfen wie z.B. dem Kampf gegen die Goldminen in Chalkidiki (Halbinsel in der Nähe Thessalonikis).

Alle Infos auch auf der Internetseite des Antifa AK.

Sitzung des Studierendenparlaments

In der kommenden Woche findet die voraussichtlich letzte Sitzung des Studierendenparlaments in diesem Semester statt.

Am Mittwoch, den 04.07.2012, beginnt die Sitzung um 20 Uhr im Hörsaal II (Hauptgebäude).

Unter anderem werden zwei Anträge von uns behandelt. Der eine beschäftigt sich mit einem gerechteren Auszählsystem für die Wahlen zu den studentischen Gremien, wie etwa dem Studierendenparlament. Bisher wird das d’Hondt-Verfahren angewendet, dass große Listen strukturell bevorteilt. Wir setzen uns dafür ein, dass stattdessen das Sainte-Laguë-Verfahren benutzt wird, dass den Wähler_innenwillen deutlich besser repräsentiert. Gleichzeitig schlagen wir eine Verkleinerung des Studierendenparlaments von derzeit 51 auf 45 Sitze vor.

Der andere Antrag fordert die Universitätsleitung auf, endlich die sprachliche Gleichstellung, die gesetzlich schon lange verlangt wird, auch durchzusetzen.

Antrag sprachliche Gleichstellung

Antrag Änderung der Wahlordnung

Hier die voraussichtliche Tagesordnung

TOP 1 Begrüßung & Formalia

TOP 2 Berichte
a) des AStA
b) weitere Berichte
TOP 3 Wahlen
a) Politikreferent_in des AStA
b) Ökologiereferent_in des AStA
c) Studentische Vertreter_innen Beirat Studiobühne
d) Studentische Vertreter_innen im Verwaltungsrat des Studierendenförderfond
e) Studentische Vertreter_innen im Kita-Rat

TOP 4 Festlegung des Wahltermins 2012
TOP 5 Antrag auf Änderung der Wahlordnung und Verkleinerung des Studierendenparlaments (Wähler*innenwillen besser abbilden)
TOP 6 Umbenennung des Referates für Soziales
TOP 7 Anträge
a) Sprachliche Gleichstellung
TOP 8 Verschiedenes

schampus:grün – Wir werden fünf und ihr könnt mitfeiern und basteln

Vor genau 5 Jahren haben sich einige Menschen im kleinen Rahmen zusammengefunden, um die damals bestehende grün-alternative Lücke in der hochschulpolitischen Landschaft an der Uni Köln zu füllen.

So gründete sich also die parteienunabhängige Hochschulgruppe campus:grün köln – und wurde schnell größer!

Seitdem beteiligen wir uns aktiv an der Hochschulpolitik, und das mitunter sehr erfolgreich. Ob in der Arbeit in Gremien, wie dem Studierendenparlament oder dem AStA oder auf der Straße, auf dem Campus und außerhalb davon bringen wir uns ein.
Zusätzlich zu unserem hochschulpolitischen Engagement sehen wir die Uni also auch in der Gesellschaft verankert und haben einen gesamtgesellschaftlichen (Gestaltungs-)Anspruch.Politik findet damit für uns nicht nur auf Sitzungen und in Gremien, sondern auch auf der Straße und im alltäglichen Miteinander statt. So verstehen wir uns beispielsweise als geschlechtergerechte Gruppe und stellen uns gegen die Kommerzialisierung der Uni, Rassismus und den Castor quer.

Jetzt möchten wir feiern, dass es uns noch gibt, uns über umgesetzte Aktionen und Projekte der letzten Jahre freuen und auf das was die Zukunft und die nächsten 5 Jahre uns noch bringen wird.

Kommt vorbei, feiert und freut euch mit uns.

Wir grillen auf der Wiese gegenüber der Haupt-Mensa, zwischen Geowissenschaften und Physik, am 14.6. ab 18 Uhr. Wir haben ein wenig vegetarisch-veganes Grillzeug und noch jede Menge Getränke da, an denen ihr gegen Spende teilhaben könnt.

Auf die nächsten 5, campus:grün köln Weiterlesen

Bericht: Anti-Hochschulratsaktion

Am Freitag, den 11.05.2012 haben wir von campus:grün eine kleine Protest-Aktion gegen den Hochschulrat gestartet.

Angesichts der Landtagswahlen in NRW am folgenden Sonntag, war es uns ein Anliegen, noch einmal spontan auf unsere Ablehnung dem demokratie-feindlichen Gremium „Hochschulrat“ gegenüber hinzuweisen (mehr zum Hochschulrat am Ende des Textes).

Die einzige Alternative: Hochschulrat abschaffen

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Vortrag: Als Menschenrechts-Beobachter in zapatistischen Gemeinden in Chiapas/Mexico

Dienstag, 5. Juni, 19 Uhr

Probebühne in der Studiobühne (Universitätsstraße 16)

Fast so alt wie der zapatistische Aufstand ist der Krieg niederer Intensität, eine aus den USA stammende Strategie mit der die Basisgemeinden der EZLN physisch und psychisch geschwächt und zur Aufgabe ihres Widerstands gezwungen werden sollen. Seit mehr als 15 Jahren entsendet das Menschenrechtszentrum FrayBa auf Anfrage zapatistischer Gemeinden internationale Beobachter_innen, deren Aufgabe die Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen ist. Doch die Präsenz der Menschenrechtsbeobachter_innen hat sich auch als erfolgreiches Konzept erwiesen um Angriffe von Militär, Paramilitär und Polizei zu verhindern.

Vorbereitet von der deutschen Organisation CAREA e.V. war Manuel Fürtig 2010 sechs Monate in Chiapas als Menschenrechtsbeobachter tätig. Neben seinen Aufgaben und Erfahrungen als Beobachter wird er vor Allem über das Leben in den Gemeinden und die Situation im Spannungsfeld von Würde, Autonomie, Naturzerstörung und Gewalt sprechen.
Im Anschluss ist Zeit für eine Diskussion.

Der zapatistische Aufstand

Am 1. Januar 1994 besetzten Tausende Indigene unter der Losung „Ya Basta!“ (Es reicht!) sieben Städte im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Zwei Wochen lang kämpften die Zapatistas – die sich nach dem Revolutionär Emiliano Zapata benannten – gegen die Regierung, die für sie nur Missachtung oder Gewalt übrig hatte. Seitdem setzen sie sich mit friedlichen Mitteln gegen Ausbeutung, Rassismus gegen die indigene Bevölkerung, Unterdrückung der Frauen und Naturzerstörung ein. Die Zapatistas besetzten Ländereien von Großgrundbesitzern und bauen dort eigene Strukturen auf. Lokale Machthaber und die Regierung reagieren darauf bis heute mit Repression und Sabotage. Die Zapatistas riefen bereits 1996 zur Bildung einer „Internationalen der Hoffnung“ auf, um gemeinsam mit anderen Bewegungen für eine solidarische Gesellschaft zu kämpfen. 2005 starteten sie mit der „Anderen Kampagne“ ihre neueste Initiative, die eine neue Verfassung für Mexiko und die Stärkung des globalen Widerstandes gegen den Neoliberalismus durchsetzen soll. Ziel der Zapatistas ist eine basisdemokratische Gesellschaftsordnung.

Kennenlerngrillen & Freilichtkino „Aufstand der Würde“

iebe Kommiliton_innen, liebe Interessierte,

wir von campus:grün möchten euch zu einem gemütlichen Grillabend einladen. Hier habt ihr die Gelegenheit in entspannter Atmosphäre unsere Mitglieder und unsere Projekte kennen zu lernen. Vielleicht wird dabei ja auch euer Interesse geweckt selber aktiv zu werden.

Grillabend ab 19 Uhr

Für einen Grill und Besteck werden wir sorgen. Wir stellen (vegetarisches/veganes) Grillgut und Getränke. Eigenes kann natürlich auch gerne mitgebracht werden. Wir würden uns freuen euch kennen zu lernen und einen schönen Abend miteinander zu verbringen.

Film ab 21:30 Uhr

Die Dokumentation „Der Aufstand der Würde“ gibt einen Einblick in die indigene Widerstandsbewegung der Zapatistas im Süden Mexikos.

Der zapatistische Aufstand

Am 1. Januar 1994 besetzten Tausende Indigene unter der Losung „Ya Basta!“ (Es reicht!) sieben Städte im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Zwei Wochen lang kämpften die Zapatistas – die sich nach dem Revolutionär Emiliano Zapata benannten – gegen die Regierung, die für sie nur Missachtung oder Gewalt übrig hatte. Seitdem setzen sie sich mit friedlichen Mitteln gegen Ausbeutung, Rassismus gegen die indigene Bevölkerung, Unterdrückung der Frauen und Naturzerstörung ein. Die Zapatistas besetzten Ländereien von Großgrundbesitzern und bauen dort eigene Strukturen auf. Lokale Machthaber und die Regierung reagieren darauf bis heute mit Repression und Sabotage. Die Zapatistas riefen bereits 1996 zur Bildung einer „Internationalen der Hoffnung“ auf, um gemeinsam mit anderen Bewegungen für eine solidarische Gesellschaft zu kämpfen. 2005 starteten sie mit der „Anderen Kampagne“ ihre neueste Initiative, die eine neue Verfassung für Mexiko und die Stärkung des globalen Widerstandes gegen den Neoliberalismus durchsetzen soll. Ziel der Zapatistas ist eine basisdemokratische Gesellschaftsordnung.

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Forderungskatalog der grünen Hochschulgruppen in NRW an das neue Hochschulgesetz

Unsere Forderungen an das Hochschulgesetz haben wir zuletzt gemeinsam mit andere grünen Hochschulgruppen in NRW diskutiert.

Die Langfassung dieser Forderungen findet ihr auf der Webseite der Landeskoordination campus:grün.

Finanzierung der Hochschulen

  • Hochschulen müssen aus Landesmitteln ausfinanziert werden; die Grundfinanzierung der Lehre richtet sich zumindest nach der 1,5 fachen Regelstudienzeit
  • Ausschluss der Beteiligung Studierender an der Finanzierung der Hochschule über (Langzeit-) Studiengebühren oder andere vor- oder nachgelagerte Gebührenmodelle
  • Vollständige Offenlegung von Drittmittelzugängen und Ablehnung der Entwicklung der Hochschulen zu wirtschaftlich orientierten Unternehmen

Hochschulrat – Kompetenz der Hochschule

  • Abschaffung des Hochschulrates und Rückführung der Kompetenzen in den Senat

Partizipation, Leitbild und Transparenz – Demokratische Hochschule

  • Viertelparitätische Besetzung aller akademischer Gremien durch die Statusgruppen (Professor*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, nichtwissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Studierende)
  • Offene Diskussion über das Leitbild der jeweiligen Hochschule unter Beteiligung aller Gremien; Ausrichtung dessen an guter Bildung, attraktiver Lehre und nachhaltiger Forschung
  • (Hochschul-) öffentliche Tagungen aller Gremien (mit Ausnahme von Personalangelegenheiten), rechtzeitige Bekanntgabe von Sitzungsterminen sowie Veröffentlichung von Protokollen
  • Unbeschränkter und kostenfreier Zugang sämtlicher hochschuleigener Forschungsergebnisse (Open Access )

Bologna-Reform

  • Eingestehen der Fehler bei der Bologna-Reform und Umsetzung der dringend notwendigen Änderungen
  • Rückkehr zu einem Studium mit einem individuellen Studienverlauf und flexibler Studienzeitplanung, das die Studierbarkeit der Studiengänge durch angemessene Stofffülle und Prüfungsdichte sowie einem Mobilitätsfenster ermöglicht
  • Wir fordern eine Verwirklichung der tatsächlichen Studierbarkeit des Studiums innerhalb einer Regelstudienzeit, durch Aufgabe der starren Modularisierung (Überstrukturiertheit) von Studiengängen zugunsten eines verpflichtenden Anteils flexibel wählbarer, allgemeiner Studien
  • Ökonomische Faktoren, wie z.B. Bafög dürfen nicht an die Regelstudienzeit gebunden werden

Studienplätze / Studienbedingungen / Zugangsvoraussetzungen / Fächervielfalt / Arbeitsbedingungen und Hochschulkarriere

  • Erhalt der Fächervielfalt und offensive Unterstützung der kleinen Fächer
  • Sicherstellung ausreichender Studienplätze vor allem in den Fächern bei denen ein Mangel an Studienplätzen besteht (Berücksichtigung aktueller gesellschaftlicher und politischer Ereignisse, wie z.B. den doppelten Abiturjahrgängen)
  • Studienplatzvergabe nach transparenten und egalitären Prinzipien, d.h. insbesondere Ausschluss jeglicher Zurückhaltung von Studienplätzen und Überdenken des Numerus Clausus als Ausschlag gebendes Kriterium zur Vergabe von Studienplätzen
  • Verankerung einer Garantie auf einen Masterplatz für Bachelor-Absolvent*innen im Hochschulgesetz ohne Beschränkung eines Numerus Clausus und ohne Inkaufnahme von Wartezeiten
  • Abschaffung der Anwesenheitspflicht an Hochschulen
  • Anerkennung der Gleichwertigkeit anstatt der Gleichheit erworbener Studienleistungen bei einem Hochschulwechsel innerhalb des Bachelor-/Master-Systems
  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die in Hochschulen tätigen Personen unter Berücksichtigung des finanziellen Mehrbedarfs (Tarif); studentische Personalvertretung, keine prekäre Beschäftigung studentischer und wissenschaftlicher Mitarbeiter*innen

Geschlechtergerechte Hochschule

  • Erhöhung des Frauenanteils zur gleichberechtigten Teilhabe durch eine Frauenquote nach dem Kaskadenmodell
  • Implementierung einer Steuerungsgruppe „Gleichstellung“ auf Rektoratsebene mit Vertreter*innen aus den Fachbereichen / Fakultäten
  • Nachhaltige Kontrolle der Zielvorgaben in Verantwortung der Fakultäten, nicht nur der Gleichstellungsbeauftragten
  • Finanzielle Gewährleistung einer Vollzeitstelle für Gleichstellung an jeder Hochschule und Schaffung einer studentischen Stelle ausschließlich für die studentischen Belange der Gleichstellung

Internationalität und Diversity – Diskriminierungsfreie Hochschule

  • • Diskriminierungen von Menschen muss auf allen Ebenen entgegen gewirkt werden
  • Keine Zugangsbarrieren an Hochschulen von Menschen insbesondere aufgrund einer Behinderung, des Glaubens, Geschlechts, Lebensalters, der Nationalität oder ihrer Sexualität; Unterstützung des „Aktionsplans für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ der Landesregierung
  • Vollzeitstelle auf Rektoratsebene zur Sicherstellung der Bedürfnisse behinderter und chronisch kranker Menschen und verstärkte Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund
  • Einführung verpflichtender Schulungen, sowie Erweiterung von Fremdsprachenkenntnissen für die Beschäftigten des Studierendensekretariats und regelmäßige Evaluation dieser Stellen

Lehrer*innenausbildung

  • Stärkung des Stellenwerts der Lehrer*innenausbildung im Hochschulgesetz und Garantie eines berufsqualifizierenden Abschlusses (Master of Education) ohne Wartezeit und an derselben Hochschule für alle Studierende mit einem ersten Bachelor Abschluss
  • Stärkere Gewichtung der (Fach-) Didaktik und Erziehungspädagogik in der Lehrer*innenausbildung und angemessene und gesetzlich festgeschriebene Entlohnung des Praxissemesters
  • Gemeinsames lebenslanges Lernen und Inklusion müssen feste Bestandteile der Ausbildung werden

Familiengerechte Hochschule

  • Flächendeckender Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten und Einführung von Familienbüros an jeder Hochschule, sowie vorrangige Berücksichtigung Studierender mit Kindern bei der Zulassung für zahlenmäßig beschränkte Lehrveranstaltungen und Einführung eines Teilzeitstudiums

Nazi-Aufmarsch in Bonn verhindern!

Am 1. Mai, den traditionellen Kampftag der Arbeiter_innenbewegung, wollen sogenannte „Autonome Nationalisten“ in Bonn-Beuel marschieren. Dagegen formt sich Widerstand.

Weitere Infos zu Blockaden und Anreise wird es demnächst auf der Webseite des Bündnisses geben.

Wir dokumentieren den Aufruf zur Blockade

Aufruf gegen den geplanten Aufmarsch von Neonazis am 1. Mai 2012

Für ein buntes, solidarisches und friedliches Bonn! Neonazis blockieren!

Neonazis aus den Reihen der sogenannten. „Autonomen Nationalisten“ wollen am 1. Mai durch Bonn marschieren. Es handelt sich um die gleichen Kreise, die immer wieder in den vergangenen Jahren in Dortmund, Dresden, Stollberg und anderen Städten aufmarschiert sind und zum Umfeld des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) gehören. Sie sind bekannt durch Angriffe auf Gewerkschaftskundgebungen und gewalttätige Übergriffe gegen Andersdenkende und alle, die nicht in ihr Bild passen. Solche faschistischen Verbrecherinnen und Verbrecher dürfen nicht durch unsere Straßen marschieren!

Gegen den Neonazi-Aufmarsch werden wir Protest und Widerstand organisieren und diese Demonstration des Hasses verhindern. Wir wenden uns gegen jede Form von Neonazimus, Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit.

Falls der Aufmarsch nicht verboten wird, sehen wir uns als Demokratinnen und Demokraten in der Pflicht, uns den Neonazis in den Weg zu stellen und ihre Demonstration mit großen Versammlungen und Blockaden zu verhindern. Unser Widerstand wird kreativ, stark und eindeutig sein. Von uns geht dabei keine Eskalation aus. Wir werden friedlich für Demokratie und gesellschaftliche Vielfalt eintreten. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich daran zu beteiligen.

Gegen den Neonazi-Aufmarsch am 1. Mai wird es in Bonn mindestens drei solidarisch miteinander verbundene Veranstaltungen und Aktionen geben:

  • 1. Mai-Demonstration des DGB und die Mai-Kundgebung auf dem Bonner Marktplatz
  • Internationalistisches 1. Mai-Fest an der Marienschule in der Bonner Altstadt
  • Versammlungen und Blockaden auf dem Aufmarschweg der Neonazis

Wir rufen alle Bonner Bürgerinnen und Bürger auf, durch Aushang von Plakaten, Transparenten und viele weitere eigene fantasievolle Aktivitäten Flagge zu zeigen und gemeinsam deutlich zu machen, dass Neonazis in Bonn auf Protest und Widerstand stoßen.

Für ein buntes, solidarisches und friedliches Bonn!

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