Termin Details

Dieser Termin endet am 04 Juni 2013


Habt ihr euch schon mal gefragt,

  • wie das Nebeneinander solidarischer Gesundheitshilfe und wirtschaftlicher Interessen funktioniert?
  • wer Kranksein definiert?
  • wie unabhängig (klinische) Studien wirklich sind?
  • welchen Einfluss die Pharmaindustrie auf die Lehre medizinischer Berufe sowie auf Beschäftigte im Gesundheitssystem ausübt?
  • wie Beeinflussung eigentlich genau funktioniert?
  • ob man sich solch einem Einfluss überhaupt entziehen kann und falls ja, wie?
  • wie die Pharmapolitik sich dem globalen Süden gegenüber verhält?

Diesen und weiteren Fragen sind die Kritischen Medizinstudierenden, auch aus aktuellem Anlass, des bis dato noch nicht offengelegten Kooperationsvertrages des Bayerkonzerns und der Uniklinik Köln und einem Sitz des Konzerns im Hochschulrat, nachgegangen.

Gemeinsam mit der Fachschaft Medizin laden sie alle herzlich zu unserer Vortragsreihe zum Thema Pharmalobbyismus vom 4. – 14. Juni ein.

Weitere Infos Infos unter https://www.facebook.com/events/421771874597740/

Programm

Dienstag, 4.6. 19:00 Uhr LFI I
„Medizin zwischen öffentlichem Auftrag und Gesundheitswirtschaft – eine systemische Einführung“
Dr. med. Wolfgang Wodarg (Vorstandsmitglied Transparency International Deutschland)

Mittwoch, 5.6 18:00 LFI I
„Beeinflusst? Ich doch nicht! Wie Interessenkonflikte wirken“
David Klemperer (Prof. für medizinische Grundlagen der sozialen Arbeit, Sozialmedizin und Public Health, Universität Regensburg)

Montag, 10.6. 17:00 Uhr LFI I
„Die ärztliche Verordnung in den Fängen der Pharmaindustrie – und wie man sich dagegen wehren kann“
Dr. med.Thomas Lindner (Vorstandsmitglied MEZIS)

Mittwoch, 12.6. 18:00 LFI I
„Wer forscht für wen? Über die Unabhängigkeit klinischer Studien“
Prof. Dr. med. Oliver Cornely (Leiter des Medizinischen Bereichs des ZKS der Uni Köln) und Felix Hasler (Neurowissenschaftler an der Berlin University of Mind and Brain (HU), Autor des Buches „Neuromythologie“)

Freitag, 14.6. 17:00 LFI I
„Krankheit als Gegenstand gesellschaftlicher Normierung – ein Ansatzpunkt für Pharmamarketing in Nord und Süd“
Hedwig Diekwisch (BUKO Pharmakampagne), AK Psychiatriekritik