Termin Details


Ort: Hörsaal XXV (Wiso-Trakt)

Transparenz statt Hintertür-Politik – studentische Mitbestimmung respektieren

Nach den Protesten der letzten Woche anlässlich der Sitzung der Engeren Fakultät (EF) hat sich die Lage um die Zukunft des „BA Sozialwissenschaften“ an der WiSo-Fakultät der Uni Köln nun erneut verändert – in eine Richtung die zu mehr Protest denn je verpflichtet!

Nachdem die EF es Mitgliedern des offenen Bündnis „Sozialwissenschaften an der Uni Köln erhalten“ ermöglicht hat an der Sitzung teilzunehmen und dort ihre Argumente gegen die derzeiten Pläne der Fakultät vorzutragen, wurde den Studierenden mitgeteilt, dass über die Zukunft des Studiengangs erst wieder in der nächsten Sitzung der Studienreformkommission (15.07.) diskutiert werde und eine letztendliche Entscheidung frühestens Anfang August fallen werde. Von Seiten des Studiendekanats wurde mitgeteilt, dass es möglich sei, eine Bündnisvertretung in die Sitzung der Studienreformkommission einladen zu lassen um dort nochmal die Argumente darlegen zu können.

Erschreckenderweise wurde entgegen allem, was zuvor ausdrücklich zugesichert wurde in der EF beschlossen, dass der zukünftige SoWi-Studiengang einen VWL-Pflichtanteil von 60 Leistungspunkten haben wird. Diese Abstimmung über die Ausrichtung des Studiengangs stand nicht auf der Tagesordnung der EF-Sitzung. Außerdem wurde zuvor mitgeteilt, dass eine derartige Abstimmung in dieser Sitzung nicht stattfinden wird.

Alle Studierendenvertreter_Innen haben in der Sitzung gegen den VWL-Pflichtanteil von 60 Punkten gestimmt.

Es ist skandalös, wie hier über die Köpfe der Studierenden hinweg entschieden wurde – vor allem, weil zuvor ausdrücklich zugesichert wurde, dass derartige Entscheidung erst im August getroffen werden! Diese Vorgehensweise seitens der EF ist als unehrliches und mehr als intransparentes Arbeiten zu verurteilen!

Die Sitzung der Studienreformkomission am 15.07. gibt also zweifach Anlass zum Protest: Zum einen um die grundsätzlichen Entwicklungen zu kritisieren, zum anderen aber vor allem auch, um das skandalöse Hintergehen der Studierendenschaft aufs Schärfste zu verurteilen – dies ist längst keine Sache der SoWi-Studierenden mehr, sondern ein Grundsatzkonflikt!

KOMMT ZAHLREICH UND STEHT FÜR EURE RECHTE EIN!

Bündnisseite für aktuelle Informationen:
https://www.facebook.com/>SoWiUniKoeln?fref=ts