• Recht auf Stadt?

    Fr, 3. Mai 2013 •  • 0 Kommentare

    Im Zuge der Veranstaltungsreihe „So, wie es ist, bleibt es nicht. Veranstaltungsreihe zu Krise und Kapitalismus“

    Organisiert von: AKKU, Antifa AK und Interventionistische Linke

    Referentin: Anna Dohm (Berlin), aktiv in der Interventionistischen Linken (IL)

    Ankündigung der Veranstaltung

    asdSteigende Mieten, Umstrukturierung, Vertreibung und “Gentrifizierung”: Diese Begriffe sind zur Zeit in aller Munde. Denn im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise wurde der als sicher geltende Immobilienmarkt zunehmend zum Spekulationsobjekt. Mit verheerenden Auswirkungen. So müssen immer mehr Menschen immer größere Teile ihres Einkommens für die Miete nutzen. Dies führt dazu, dass Menschen sich immer seltener Wohnraum in zentralen Stadtteilen leisten können und gezwungen sind, sich in peripheren Stadtvierteln niederzulassen. Sozial schwachen Familien und Personen bleibt so die Möglichkeit einer geräumigen und zentral gelegenen Wohnung oft gänzlich verwehrt. Die soziale Vertreibung ganzer Stadtviertel ist die Folge.
    In Köln ist dieser Vertreibungsprozess besonders stark zu erkennen. In kaum einer deutschen Stadt hat sich Wohnraum in den letzten Jahren so verteuert wie hier.

    Widerstand dagegen gibt es bisher kaum. Doch das ist nicht überall so: In Hamburg kämpft bereits seit Jahren eine breite und aktive Bewegung unter dem Motto “Recht auf Stadt” gegen steigende Mieten und Vertreibungen. Aktivist_innen dieser Gruppe werden im Rahmen der Veranstaltung die Hintergründe von Umstrukturierung und Vertreibung und deren spezielle Auswirkungen in Zeiten der Krise aufzeigen und anhand von Beispielen aus ihrer Praxis darlegen, welche Möglichkeiten der Intervention es von linker Seite dazu gibt und geben kann.

    Ankündigung der Veranstaltungsreihe

    Krise, Austerität und Konkurrenz bis in alle Ewigkeit. Das Ende der Geschichte? Wohl kaum. Aktuelle soziale Kämpfe in Europa bieten eine Chance, den als unhinterfragbar gepriesenen Kapitalismus auf breiterer Basis zu delegetimieren und andere, progressive sowie antiautoritäre Lebensformen anzusprechen. Sie birgt aber auch die Gefahr nationalistischer und rassistischer Eskalation. Deshalb braucht es eine Linke, die in soziale Bewegungen interveniert oder selbst welche anzettelt. Dazu müssen Widersprüche und Konfliktlinien im Kapitalismus überhaupt erst benannt und, wenn nötig, aus ihrer Unsichtbarkeit geholt werden.

    Im Rahmen der regionalen Mobilisierung zu den Aktionstagen “Blockupy Frankfurt” am 31.05 und 01.06.2013 organisieren daher die Antifa Koordination Köln und Umland, die Interventionistische Linke Köln und der Antifa AK Köln (organisiert bei …ums Ganze!), eine Veranstaltungsreihe in Köln. Hierbei sollen verschiedene Ausdrücke und Aspekte der kapitalistischen Krise beleuchtet und kritisch diskutiert werden.

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