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asdIm Zuge der Veranstaltungsreihe „So, wie es ist, bleibt es nicht. Veranstaltungsreihe zu Krise und Kapitalismus“

Organisiert von: AKKU, Antifa AK und Interventionistische Linke

Referenten: John Malamatinas (freier Autor aus Köln und Thessaloniki) und Holger Marcks (freier Autor, Frankfurt)

Ankündigung der Veranstaltung

Beispielhaft für besonders üble Fälle reaktionärer Krisenlösungen wenden wir unseren Blick nach Griechenland und Ungarn. Wer die Krise in Griechenland romantisiert und, je nach Spektrum, einzig und allein “SYRIZA” oder die anarchistische Bewegung abfeiert, der ist auf dem rechten Auge blind. Die “Goldene Morgendämmerung” hat sich in den letzten Jahren von einer Kleinstpartei zu einer festen Größe auf der Straße und im Parlament etabliert, Tendenz steigend.

Auch in Ungarn sind „national befreite Zonen“ alles andere als ein schlechter Scherz. Die Partei “Jobbik” ist seit 2010 drittstärkste Kraft in Ungarn und arbeitet u.a. fleißig daran, Verfassung und Menschenrechte systematisch zugunsten ihrer völkischen Vorstellung der Nation zu untergraben. Welche Aussichten haben diese faschistischen Bewegungen, wie ist ihr Verhältnis zur sogenannten „Mitte der Gesellschaft“, und was können wir eigentlich von hier aus tun?

Ankündigung der Veranstaltungsreihe

Krise, Austerität und Konkurrenz bis in alle Ewigkeit. Das Ende der Geschichte? Wohl kaum. Aktuelle soziale Kämpfe in Europa bieten eine Chance, den als unhinterfragbar gepriesenen Kapitalismus auf breiterer Basis zu delegetimieren und andere, progressive sowie antiautoritäre Lebensformen anzusprechen. Sie birgt aber auch die Gefahr nationalistischer und rassistischer Eskalation. Deshalb braucht es eine Linke, die in soziale Bewegungen interveniert oder selbst welche anzettelt. Dazu müssen Widersprüche und Konfliktlinien im Kapitalismus überhaupt erst benannt und, wenn nötig, aus ihrer Unsichtbarkeit geholt werden.

Im Rahmen der regionalen Mobilisierung zu den Aktionstagen “Blockupy Frankfurt” am 31.05 und 01.06.2013 organisieren daher die Antifa Koordination Köln und Umland, die Interventionistische Linke Köln und der Antifa AK Köln (organisiert bei …ums Ganze!), eine Veranstaltungsreihe in Köln. Hierbei sollen verschiedene Ausdrücke und Aspekte der kapitalistischen Krise beleuchtet und kritisch diskutiert werden.