• Queer*Fem_fest – Kritische Tage zu den Geschlechterverhältnissen (Bonn)

    Mi, 1. Mai 2013 •  • 0 Kommentare

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    Wir möchten euch auf das „Queer*Fem_fest“ am 2. Maiwochenende in Bonn im Kult41 hinweisen, dass aus einer Veranstalter*innengruppe aus Köln und Bonn organisiert wird.

    Aufruf

    Beim selbstbestimmten queer-feministischen Spektakel-Wochenende Queer*Fem_fest wollen wir in Workshops, Konzerten, Diskussionen, durch Ausstellungen, Film und Party die eigenen körperlichen Umrisse destabilisieren und neue Horizonte eröffnen, um zu rekonstruieren, wie wir es wollen. Welche Grenzen und Ausgrenzungen stellen sich widerständigen Praktiken? Wo gehen sie von gut gemeinten, aber letztlich problematischen emanzipatorischen Ansätzen selbst aus? Diese und weitere Fragen möchten wir uns vom 10.-12. Mai in Bonn stellen und mit möglichst vielen Leuten diskutieren.

    Das Programm mit genaueren Beschreibungen der verschiedenen Workshops, Vorträgen usw. findet ihr unter dieser Adresse: http://queerfemfest.wordpress.com/

    Für das Wochenende suchen wir noch Helfer*innen, die Lust und Zeit haben eine Schicht zu übernehmen, aufzuräumen, zu übersetzen, Getränke zu verkaufen, Kinder zu betreuen oder einen Schlafplatz zur Verfügung zu stellen.
    Bei Interesse meldet euch unter: kritische_tage_bonn@gmx.de

    Wir freuen uns auf viele interessierte Teilnehmer*innen, deshalb auch die Bitte die Veranstaltungsankündigung gerne an eure Freund*innen, Bekannte oder sonstige Verteiler weiter zu leiten.

    Kommt vorbei, diskutiert mit uns und genießt ein schönes Wochenende.

    Einladung

    Wie kann ein Diskurs über Geschlechter geführt werden, ohne dass die Körperlichkeit zum Pferdefuß des Gedankens wird? Körperliche  Attribute werden von Kritiker_innen gerne als „handfeste Tatsachen“ ins Feld geführt, wenn es darum geht, sich mit den Konstruktionen  von Geschlecht zu konfrontieren. Der materiellen „Wahrheit“ kann sich eben keine_r entziehen, wird sie noch so sehr von Kleidung,  Performance, Genderumschmeichelt…oder?

    „Um die Illusion zweier sauber geschiedener Geschlechter aufrecht zu erhalten, kennt unsere Sprache nur die zwei Artikel “sie” und “er”,  sowie die zwei darauf bezogenen Wortendungen, zumeist das weibliche “…in” und das männliche “…er”. Alles was außerhalb dieser  Ordnung liegt wird fortwährend verleugnet.“ (Steffen Kitty Herrmann)

    Beim selbstbestimmten queer-feministischen Spektakel-Wochenende Queer*Fem_fest wollen wir in Workshops, Konzerten, Diskussionen, durch Ausstellungen, Film und Party die eigenen körperlichen Umrisse destabilisieren und neue Horizonte eröffnen, um zu rekonstruieren, wie wir es wollen. Welche Grenzen und Ausgrenzungen stellen sich widerständigen Praktiken? Wo gehen sie von gut gemeinten, aber letztlich problematischen emanzipatorischen Ansätzen selbst aus? Und wo von der Gesamtscheiße (Patriarchat, Kapitalismus, Nation&Grenzregime…), die, als queer-feministischen Befreiungsversuchen vorgelagerte, doch auch immer ins Visier genommen werden muss? Welche Rolle spielt die Frau* in der allgemeinen Emanzipation der Geschlechter, schließlich des Menschen?

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