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Wahlergebnisse sind da – campus:grün weiter gestärkt

Wir danken allen Wähler_innen für das Vertrauen und die eindeutige Bestätigung unserer Arbeit im AStA.

Mit nun 16 Sitzen sind wir die einzige größere Gruppe im Studierendenparlament, die Sitze hinzugewinnen konnte. In den nächsten Wochen werden wir Verhandlungen für einen politischen AStA führen.

Auch für den Senat konnte unsere Liste von „FachschafterInnen und kritischen Hochschulaktiven“ einen Sitz gewinnen. Nina Weinbrenner wird für diese Liste im kommenden Jahr im Senat sitzen. Jonas Thiele ist Stellvertreter (Ergebnis als PDF).

Die ‚Autonome Frauenliste‘ auf der wir zum Beirat zur Gleichstellung von Frauen kandidiert haben, hat einen Sitz gewonnen.

Alle Ergebnisse der Fakultätsvertretungen und Engeren Fakultäten findet ihr auf der Webseite des Wahlausschuss. Die ‚Liste kritischer Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler_innen“ hat einen Sitz dazu gewonnen und ist nun mit 3 Sitzen in der Fakultätsvertretung WiSo vertreten.

Die komplette Sitzverteilung im 57. Studierendenparlament

Jusos : 6 (-2)
campus:grün : 16 (+1)
Linke.SDS : 3 (+0)
Campuspiraten und Liberale Hochschulgruppe: 1 (+0)
Campua : 0 (neu)
Die Liste : 1 (neu)
Die Unabhängigen : 17 (-1)
Lust : 3 (+1)
RCDS : 3 (-1)
Alternative Liste : 1 (neu)

Demo: Rosen auf den Weg gestreut

gegen Fachismus, Rassismus und Verfassungsschutz

Am Samstag, den 17. Dezember, findet in Köln-Mühlheim, Keupstraße/Ecke Bergisch-Gladbacher Straße, ab 15 Uhr, eine Demonstration aufgrund der aktuellen Gewalt von Rechts statt.  Weiterlesen

Wahlen an der Uni Köln

Vom 12. bis zum 16. Dezember 2011 finden an der Uni Köln wieder Wahlen statt.

Ihr habt vier bzw. fünf Stimmen, die ihr Personen geben könnt, die auf den Wahllisten kandidieren.

Wahlplakat für StuPa-Wahl im WiSe 2011/12

Auf Fakultätsebene könnt ihr die Fakultätsvertretung und die Vertreter_innen für die Engere Fakultät (EF) wählen. In ihr sitzen 15 Student_innen, die sich mit den Belangen der Studierenden in den Fakultäten beschäftigen. An der Humanwissenschaftlichen und der philosophischen Fakultät löst sich dieses Gremium regelmäßig nach der Wahl zu Gunsten von offenen Plena auf. Diese basisdemokratischen Struktur, die danach entsteht befürworten wir ausdrücklich und unterstützen deshalb die basisdemokratischen Listen an diesen Fakultäten. Die Engere Fakultät beschließt die Berufung und Einstellung von Professor_innen. Außerdem entscheidet sie über die Mittelvergabe und Fakultätsentwicklung. In ihr sitzen drei Student_innen, von insgesamt 15 Sitzen.

Universitätsweit werden das Studierendenparlament, die studentischen Vertreter_innen für den Senat und den Beirat zur Gleichstellung von Frauen gewählt. Das Studierendenparlament (StuPa) ist das wichtigste studentische beschlussfassende Gremium. Studierendenvertreter_innen diverser Listen beschließen den AStA-Haushalt und beeinflussen die politische Arbeit des AStA. Im Studieredenparlament sitzen 51 Student_innen. Wir sind mit 15 Sitzen derzeit zweitstärkste Fraktion.

Im Senat sitzen zwei studentische Vertreter_innen von insgesamt 13 Mitgliedern. Dieses Gremium war vor der vielkritisierten Einführung des Hochschulrats das höchste Beschlussfassende Gremium der Universität. Weiterhin gibt es Empfehlungen und Stellungnahmen zum Hochschulentwicklungsplan und zur Mittelvergabe der Uni.

Alle weiblichen Studierenden haben zudem die Möglichkeit die studentischen Vertreterinnen für den Beirat für die Gleichstellung von Frauen zu wählen.

campus:grün kandidiert wieder für das StuPa. Für die Fakultätsvertretung WiSo kandidieren wir mit anderen als „Liste der kritischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler_innen“. An der HumF und der Phil unterstützen wir die „basisdemokratische Fachschaftslisten“ für die Fakultätsvertretung und die Engere Fakultät. Für den Senat sind wir in einem Bündnis zur „Liste von FachschafterInnen und kritischen Hochschulaktiven“ beteiligt. Zudem kandidieren wir auf der “Autonomen Frauenliste” für den Gleichstellungsbeirat.

Erklärung der Piraten Hochschulgruppe zum LHG-Namensklau

Unter falscher Flagge – FDP Ableger auf Kaperfahrt

Bei der diesjährigen Wahl des Studierendenparlaments an der Universität zu Köln vom 12. bis 16. Dezember 2011 bahnt sich ein Skandal an. Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) tritt hier als Liste 4: Campus-Piraten& Liberale Hochschulgruppe an. Allerdings finden sich unter ihren Kandidaten keine Mitglieder der PIRATEN – Hochschulgruppe oder der Piratenpartei.

Die Vorsitzende der PIRATEN – Hochschulgruppe Koeln, Katharina Kerner erklärt hierzu: „Es bestehe keinerlei Kooperation mit der LHG. Angebote der Liberalen, zusammen zur Wahl anzutreten haben wir nachdrücklich abgelehnt. Zur diesjährigen Stupa-Wahl treten wir nicht an.“

Der Kölner Politikwissenschaftler Fotios Amanatides sieht im Vorgehen der Liberalen Hochschulgruppe den plumpen Versuch, aus der Popularität der Piratenpartei Profit zu schlagen. Dieses Vorgehen bezeichnet er als Zeugnis von Hilflosgkeit im Umfeld der FDP, welche von Piraten gern als Splitterpartei bezeichnet wird.

Um die Studierenden über die Machenschaften der LHG aufzuklären und sie davor zu bewahren, aufgrund der Irreführung die LHG zu wählen, werden die PIRATEN während der Stupa-Wahl an der Universität 10 000 Flyer
verteilen.

PIRATEN – Hochschulgruppe Koeln:
http://wiki.piratenpartei.de/Hochschulgruppe_Koeln

Kalk macht wieder dicht

Am Samstag wollen Neonazis in Köln aufmarschieren. Wir stellen uns ab 10 Uhr quer. Treffpunkt: Kalk-Kapelle

Hier der Aufruf von AKKU:

Kalk macht WIEDER dicht! Den Naziaufmarsch am 10.12.2011 unmöglich machen!

Am Samstag den 10.12.2011 wollen militante Neonazis von den sogenannten „Freien Kräften Köln“ eine Demonstration in Köln-Kalk abhalten. Anmelder ist der Pulheimer Neonazi-Führer Axel Reitz. Reitz ist nicht nur einer der bundesweit führenden Neonazis, sondern soll laut einem WDR-Bericht auch Kontakte zu den mordenden Neonazis aus Zwickau gehabt haben. Es ist eine ungeheure Provokation, dass Neonazis und mutmäßliche Unterstützer der rechtsterroristischen NSU durch den alternativen und migrantisch geprägten Stadtteil Köln-Kalk marschieren wollen. Bereits am 19.11. war eine Demo der extrem rechten sogenannten Bürgerbewegung „Pro Köln“ durch das entschlossene Einschreiten Kalker BürgerInnen und AntifaschistInnen verhindert worden. Die Faschisten wollen sich um 12 Uhr an der Haltestelle Kalk-Post treffen.
Auch diesmal gilt es alles zu tun, um den Naziaufmarsch unmöglich zu machen!

10. Dezember – ab 10 Uhr – Haltetstelle Kalk-Post
Infos über twitter
KALK MACHT DICHT!

Treffen am Dienstag, 06.12.2011

Liebe Freund_innen,

Das campus:grün Treffen am Dienstag, 6. Dezember 2011 muss leider ausnahmsweise ausfallen.

Das nächste Treffen findet am 13. Dezember 2011 statt, zu dem ihr natürlich herzlichst eingeladen seid.

Buchempfehlung : Die Wolke

Seit dem Unglück in Fukushima im März 2011 wurde auch in Deutschland wieder die Atomdiskussion angeregt. Bürger, Politiker und Medien fragen: „Wie sicher sind eigentlich unsere Atomkraftwerke?“ Zwar liegen die 17 deutschen AKW nicht in so stark gefährdeten Erdbebenregionen wie in Japan, aber Stromausfälle durch Blitzeinschlag, Verstopfung von Kühlanlagen oder unglückliche Verkettung von menschlichem Versagen sind nicht auf Regionen bezogen, sondern können jedes Kraftwerk treffen. Die Unglücke in Harrisburg (1979) und Tschnobly (1986) schienen nicht nachhaltig genug zu sein, um die Menschheit zum Umdenken zu bewegen. Deshalb veröffentlichte die Autorin Gudrun Pausewang 1987 ihren Roman „Die Wolke“, in dem sie eine atomare Katastrophe inmitten der dicht besiedelten Bundesrepublik inszenierte. Bis 2010 wurden 1,5 Millionen Exemplare verkauft, durch den GAU in Japan erreichte das Buch erneut die Bestellerlisten und das Interesse einer neuen Generation. Das Werk wurde mit dem Deutschen Literaturpreis ausgezeichnet. Weiterlesen

Dogcare-Clinic Sri Lanka – Eine Rettung für viele Straßenhunde

Sandstrand, Palmen und blaues Meer – Eine malerische Kulisse eröffnet sich den Touristen, die ihren Urlaub auf der Insel Sri Lanka – ehemals „Ceylon“ im indischen Ozean verbringen. Von den Spuren des Tsunamis, der 2004 das Land verwüstet und zahlreiche Todesopfer gefordert hat, ist heute nicht mehr viel zu sehen. Besonders die Westküste hat sich aus ihrem Schock gelöst und sich wieder ganz dem Tourismus verschrieben. Nicht nur wunderschöne Strände, Ayuverda- Kuren und gutes Essen locken zahlreiche Urlauber_Innen jedes Jahr auf die Insel unterhalb Indiens, auch kulturelle und religiöse Stätten heizen den Massentourismus zusätzlich an.

Doch hinter diesem, von westlichen Sonnenanbeter_innen konstruierten Urlaubsparadies verbergen sich Probleme, die der typische „Massentourist“ nicht mal im Geringsten für möglich hält beziehungsweise die Hintergründe erfassen kann. Nicht nur der Tsunami 2004 forderte tausende von Menschenleben, auch der Bürgerkrieg, der erst vor ca. zwei Jahren sein Ende fand wurde von vielen zivilen Opfern begleitet. Die Forderung nach einem unabhängigen Tamilenstaat der „Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE)“ und die Ablehnung der sri lankanischen Regierung gingen dem Konflikt voraus. Es folgten Jahre der Gebietseroberungen auf beiden Seiten, ehe 1995 die Situation zu einem Bürgerkrieg eskalierte. Friedensverhandlungen scheiterten und so endeten die Kämpfe erst im Mai 2009 als die sri lankanischen Truppen die Rebell_innen auf eine „ungefährliche“ Zahl reduziert und ihren Anführer erschossen hatten. Nicht zuletzt wegen den beschriebenen Zuständen leidet Sri Lanka unter wirtschaftlichen Problemen und Armut. Doch auch ein anderes soziales Thema beschäftigt die rund 20,6 Millionen Einwohner_innen der Insel im indischen Ozean. Weiterlesen

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