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Financial Lobbying – The back-seat driver of the Eurocrisis

Am Donnerstag, den 12. Januar diskutieren wir ab 19:30 Uhr im Hörsaal XXIV (WiSo-Schlauch) über den Banken-Lobbyismus im Kontext der aktuellen Krise in Europa. Der Titel der Veranstaltung lautet „Financial Lobbying: The back-seat driver of the Eurocrisis„.

Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Reihe „Zwischen Aufbruch und Zerwürfnis Europas Zukunft diskutieren“ statt, die campus:grün in diesem Semester zusammen mit attac veranstaltet und von „oikos Köln“ und der „Liste kritischer Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler_innen“unterstützt wird

Nach einer Veranstaltung zu den Ursachen der Krise und einer aus der Perspektive des Krisenlandes Spanien, wollen wir nun in der dritten Veranstaltung die Rolle der Finanzlobby in der Eurokrise näher beleuchten.

Eingeladen haben wir für einen Vortrag Yiorgos Vassalos, den Finanzexperten der NGO „Corporate Europe Observatory„. Dieser wird den Einfluss der Bankenlobby in den vier zentralen Organen der EU (Kommision, Rat, Parlament und EZB) aufzeigen und besonders im Hinblick auf die Krise problematisieren. Dies wird sowohl in einer historischen Perspektive geschehen, also wie die Bankenlobby ihre Interessen in der Vergangenheit durchsetzen konnte, als auch die aktuellen Strukturen aufzeigen.

Der größte Teil der Veranstaltung wird dann eine offene Diskussion zu dem Thema sein. Hier sollen offene Fragen geklärt und Lösungsansätze gesucht und diskutiert werden.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen und auf eine rege Diskussion!

„Zwischen Aufbruch und Zerwürfnis – Europas Zukunft diskutieren“
Eine Veranstaltungsreihe von attac und campus:grün
Obwohl die Medien unentwegt von der gegenwärtigen Krise in Europa berichten, findet viel zu wenig Auseinandersetzung über deren Ursachen und langfristige Auswirkungen statt. Zwischen einzelnen Berichten über Rettungspakete, Schuldenberge und soziale Proteste wird versäumt, die Zusammenhänge zwischen Problemen im Finanzsystem, der Schuldenkrise und den entstehenden sozialen Bewegungen aufzuzeigen und öffentlich zu diskutieren. Und selbst in regulären Universitätsveranstaltungen ist die Krise kaum Thema, obwohl sie doch bisherige Überzeugungen der Mainstream-VWL ins Schwanken bringt und gerade in diesem Fachbereich breit diskutiert werden sollte.

Interview mit Yiorgus Vassalos: http://www.wdr.de/tv/monitor/extra/interviews/vassalos_110825.php5
Bericht vom ARD-Monitor zur Macht der Bankenlobby: http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2011/0825/bruessel.php5

Wahlergebnisse sind da – campus:grün weiter gestärkt

Wir danken allen Wähler_innen für das Vertrauen und die eindeutige Bestätigung unserer Arbeit im AStA.

Mit nun 16 Sitzen sind wir die einzige größere Gruppe im Studierendenparlament, die Sitze hinzugewinnen konnte. In den nächsten Wochen werden wir Verhandlungen für einen politischen AStA führen.

Auch für den Senat konnte unsere Liste von „FachschafterInnen und kritischen Hochschulaktiven“ einen Sitz gewinnen. Nina Weinbrenner wird für diese Liste im kommenden Jahr im Senat sitzen. Jonas Thiele ist Stellvertreter (Ergebnis als PDF).

Die ‚Autonome Frauenliste‘ auf der wir zum Beirat zur Gleichstellung von Frauen kandidiert haben, hat einen Sitz gewonnen.

Alle Ergebnisse der Fakultätsvertretungen und Engeren Fakultäten findet ihr auf der Webseite des Wahlausschuss. Die ‚Liste kritischer Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler_innen“ hat einen Sitz dazu gewonnen und ist nun mit 3 Sitzen in der Fakultätsvertretung WiSo vertreten.

Die komplette Sitzverteilung im 57. Studierendenparlament

Jusos : 6 (-2)
campus:grün : 16 (+1)
Linke.SDS : 3 (+0)
Campuspiraten und Liberale Hochschulgruppe: 1 (+0)
Campua : 0 (neu)
Die Liste : 1 (neu)
Die Unabhängigen : 17 (-1)
Lust : 3 (+1)
RCDS : 3 (-1)
Alternative Liste : 1 (neu)

Wahlen an der Uni Köln

Vom 12. bis zum 16. Dezember 2011 finden an der Uni Köln wieder Wahlen statt.

Ihr habt vier bzw. fünf Stimmen, die ihr Personen geben könnt, die auf den Wahllisten kandidieren.

Wahlplakat für StuPa-Wahl im WiSe 2011/12

Auf Fakultätsebene könnt ihr die Fakultätsvertretung und die Vertreter_innen für die Engere Fakultät (EF) wählen. In ihr sitzen 15 Student_innen, die sich mit den Belangen der Studierenden in den Fakultäten beschäftigen. An der Humanwissenschaftlichen und der philosophischen Fakultät löst sich dieses Gremium regelmäßig nach der Wahl zu Gunsten von offenen Plena auf. Diese basisdemokratischen Struktur, die danach entsteht befürworten wir ausdrücklich und unterstützen deshalb die basisdemokratischen Listen an diesen Fakultäten. Die Engere Fakultät beschließt die Berufung und Einstellung von Professor_innen. Außerdem entscheidet sie über die Mittelvergabe und Fakultätsentwicklung. In ihr sitzen drei Student_innen, von insgesamt 15 Sitzen.

Universitätsweit werden das Studierendenparlament, die studentischen Vertreter_innen für den Senat und den Beirat zur Gleichstellung von Frauen gewählt. Das Studierendenparlament (StuPa) ist das wichtigste studentische beschlussfassende Gremium. Studierendenvertreter_innen diverser Listen beschließen den AStA-Haushalt und beeinflussen die politische Arbeit des AStA. Im Studieredenparlament sitzen 51 Student_innen. Wir sind mit 15 Sitzen derzeit zweitstärkste Fraktion.

Im Senat sitzen zwei studentische Vertreter_innen von insgesamt 13 Mitgliedern. Dieses Gremium war vor der vielkritisierten Einführung des Hochschulrats das höchste Beschlussfassende Gremium der Universität. Weiterhin gibt es Empfehlungen und Stellungnahmen zum Hochschulentwicklungsplan und zur Mittelvergabe der Uni.

Alle weiblichen Studierenden haben zudem die Möglichkeit die studentischen Vertreterinnen für den Beirat für die Gleichstellung von Frauen zu wählen.

campus:grün kandidiert wieder für das StuPa. Für die Fakultätsvertretung WiSo kandidieren wir mit anderen als „Liste der kritischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler_innen“. An der HumF und der Phil unterstützen wir die „basisdemokratische Fachschaftslisten“ für die Fakultätsvertretung und die Engere Fakultät. Für den Senat sind wir in einem Bündnis zur „Liste von FachschafterInnen und kritischen Hochschulaktiven“ beteiligt. Zudem kandidieren wir auf der “Autonomen Frauenliste” für den Gleichstellungsbeirat.

Erklärung der Piraten Hochschulgruppe zum LHG-Namensklau

Unter falscher Flagge – FDP Ableger auf Kaperfahrt

Bei der diesjährigen Wahl des Studierendenparlaments an der Universität zu Köln vom 12. bis 16. Dezember 2011 bahnt sich ein Skandal an. Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) tritt hier als Liste 4: Campus-Piraten& Liberale Hochschulgruppe an. Allerdings finden sich unter ihren Kandidaten keine Mitglieder der PIRATEN – Hochschulgruppe oder der Piratenpartei.

Die Vorsitzende der PIRATEN – Hochschulgruppe Koeln, Katharina Kerner erklärt hierzu: „Es bestehe keinerlei Kooperation mit der LHG. Angebote der Liberalen, zusammen zur Wahl anzutreten haben wir nachdrücklich abgelehnt. Zur diesjährigen Stupa-Wahl treten wir nicht an.“

Der Kölner Politikwissenschaftler Fotios Amanatides sieht im Vorgehen der Liberalen Hochschulgruppe den plumpen Versuch, aus der Popularität der Piratenpartei Profit zu schlagen. Dieses Vorgehen bezeichnet er als Zeugnis von Hilflosgkeit im Umfeld der FDP, welche von Piraten gern als Splitterpartei bezeichnet wird.

Um die Studierenden über die Machenschaften der LHG aufzuklären und sie davor zu bewahren, aufgrund der Irreführung die LHG zu wählen, werden die PIRATEN während der Stupa-Wahl an der Universität 10 000 Flyer
verteilen.

PIRATEN – Hochschulgruppe Koeln:
http://wiki.piratenpartei.de/Hochschulgruppe_Koeln

Perspectives from within – the Spanish Economy in the Eurocrisis

Eine Veranstaltung in der Reihe: Zwischen Aufbruch und Zerwürfnis – Europas Krise diskutieren

Donnerstag, 1. Dezember 2011, 19:30 Uhr, Hörsaal VI (Hauptgebäude)

Referent: Miguel Otero-Iglesias, Assistant Professor in International Relations, Centre for European Integration, ESSCA – School of Management, Angers

Obwohl die Medien unentwegt von der gegenwärtigen Krise in Europa berichten, findet viel zu wenig Auseinandersetzung über deren Ursachen und langfristige Auswirkungen statt. Zwischen einzelnen Berichten über Rettungspakete, Schuldenberge und soziale Proteste wird versäumt, die Zusammenhänge zwischen Problemen im Finanzsystem, der Schuldenkrise und den entstehenden sozialen Bewegungen aufzuzeigen und öffentlich zu diskutieren. Und selbst in regulären Universitätsveranstaltungen ist die Krise kaum Thema, obwohl sie doch bisherige Überzeugungen der Mainstream-VWL ins Schwanken bringt und gerade in diesem Fachbereich breit diskutiert werden sollte.

Die Veranstaltungsreihe Zwischen Aufbruch und Zerwürfnis setzt sich kritisch mit der wirtschaftspolitischen Entwicklung in Europa auseinander. In den ersten zwei Veranstaltungen werden aus wissenschaftlicher Sicht die Ursachen der Krise und die gegenwärtige Lage des „Krisenlandes“ Spanien behandelt.

Nach jeweils kurzen Vorträgen sind alle herzlich eingeladen, mitzudiskutieren!

Eine Veranstaltung gemeinsam mit Attac. Unterstützt durch Oikos Köln und die „Liste der kritischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler_innen“

„Gemeinsam auf die Straße – Für bessere Bildung!“ – Aufruf zum Bildungsstreik am 17.11.2011

IMG_0421Hunderttausende junge Menschen gingen in den letzten Jahren gegen die Missstände in unseren Schulen, an den Hochschulen und auf dem Ausbildungsmarkt auf die Straße. Sie bestreikten den Unterricht und besetzten die Hörsäle. Damit setzten sie die Abschaffung der Studiengebühren und der Kopfnoten sowie die Wiedereinführung der Drittelparität für die Schulkonferenzen durch.

Außerdem wird darüber diskutiert, die Hochschulen demokratischer zu gestalten und Bachelor/Master zu überarbeiten. Das zeigt: Wir können etwas erreichen, wenn wir uns gemeinsam für unsere Interessen einsetzen. Jetzt kommt es darauf an, etwas für grundsätzliche Reformen zu tun, denn es gibt noch genug Probleme. Auch der sogenannte „Schulfrieden“ löst diese nicht.

Immer noch werden Kinder nach der 4. Klasse aussortiert; Studien- und Ausbildungsplätze sind ein umkämpftes Luxusgut und ständiger Leistungsdruck raubt uns jeden Spaß am Lernen. Repressionen, wie Elektroverbote in der Schule und Zwangsexmatrikulationen in den Hochschulen, sind der Alltag. Indem es uns in Angst vor der Zukunft hält und gegeneinander ausspielt, soll das Bildungssystem vor allem billige und brave Arbeitskräfte heranziehen. Genau die gleichen Mechanismen wirken auf dem Arbeitsmarkt: Hartz 4 und prekäre Arbeitsverhältnisse sichern keine Arbeitsplätze, sie dienen dem Interesse der Unternehmen. Weiterlesen

Gründung Landeskoordination campus:grün NRW

Insgesamt neun grüne Hochschulgruppen haben sich zur Landeskoordination campus:grün NRW zusammengeschlossen. Die enge Vernetzung soll gemeinsame Aktionen und Stellungnahmen ermöglichen.

„Viele Problemfelder und Entwicklungen im Zuge des Bologna-Prozesses und des Hochschulfreiheitsgesetzes verlaufen in den Hochschulen analog, der gegenseitige Austausch von Ideen und Ansatzpunkten kann da nur positiv wirken“, sagt Ann-Kathrin Jeske von Campus Grün Münster, die Ansprechpartnerin der Landeskoordination.

Anfang Juni fand in Münster die Gründungsversammlung der Landeskoordination der grünen Hochschulgruppen NRW statt. Insgesamt zehn delegierte Studierende diskutierten Grundsätze und Leitlinien einer Koordination und stellten die verabschiedete Satzung der Landeskoordination campus:grün NRW vier Wochen lang allen grünen Hochschulgruppen in NRW zur Abstimmung. Endgültige Gründungsmitglieder sind Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Duisburg-Essen, Hagen, Köln und Münster.

„Die Struktur der Landeskoordination basiert auf autonomen und starken Mitgliedsgruppen, wir möchten in erster Linie ein Sprachrohr sein und ähnliche Gruppenmeinungen bündeln.“, ergänzt Heraldo Hettich von der ghg-campus:grün Bonn, der als weiterer Ansprechpartner auf der Gründungsversammlung gewählt wurde.

Die Mitglieder der Landeskoordination treffen sich in Zukunft regelmäßig zu Landeskonferenzen. Sie soll eine engere Vernetzung der grünen Hochschulgruppen in NRW, gemeinsame Aktionen und Stellungnahmen ermöglichen, sowie den persönlichen Austausch untereinander fördern.

Für die Landeskoordination wird bereits eine eigene Webpräsenz erstellt, auf der die Satzung, die Kontaktdaten der Mitgliedsgruppen und aktuelle Informationen über die Aktivitäten der Landeskoordination zu finden sein werden.

Alle beteiligten Hochschulgruppen freuen sich auf eine aktive und fruchtbare Zusammenarbeit. Mit der Novellierung der NRW-Hochschulgesetze bietet sich sogleich eine Gelegenheit, konstruktive Vorschläge zu machen, um universitäre Missstände zu beseitigen.

Burschenschafter – Harmlose Sonderlinge oder gefährliche Rassisten?

Im Folgenden ein Artikel von campus:grün köln über Burschenschaften:
warnung vor burschenschaftenBei ihren offiziellen Treffen tragen sie bunte Kostüme (meist in nationalistischen Farben) mit Mütze, ihre Lieblingsbeschäftigung ist das Biersaufen. Nein, hier sind nicht Karnevalsvereine gemeint, sondern eine Vielzahl von Burschenschaften. Bei ihrem Lieblingssport macht es den meisten schlagenden Verbindungen Spaß, sich mit einem Degen blutende Wunden ins Gesicht zu schlagen. Man mag sich schon wundern, dass intelligente Menschen (eine gewisse Intelligenz sollte man jedem Studierenden zugestehen, auch einem solchen Burschenschafter) einem solchen Verein beitreten. Möglicherweise schalten aber auch die Lockmittel des Vereins (günstige Studentenwohnungen, gute Beziehungen für den Berufsstart nach dem Studium) den gesunden Menschenverstand aus.

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